Saturday, 16.12.2017

Wenn Traurigkeit für etwas gut ist

Gestern lief wieder einmal die “Titanic” mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio im Fernsehen.

Warum nur stieß dieser Film bei Millionen Zuschauern auf so viel Begeisterung?

Warum nur berührt er so?

Die Erklärung? – Es soll uns paradoxerweise glücklich machen, wenn wir traurige, tragische Filme ansehen und mit den dargestellten Personen mitfühlen: Denn sie veranlassen uns angeblich, über existentielle Fragen und unsere Beziehungen nachzudenken.

Wir sind dann – ob mit oder ohne Tränen – tragisch vergnügt,

wie es eine Expertin von der Ohio State University beschreibt, die das Phänomen erforschte und feststellte, dass uns Filme, die uns tief bewegen, zufriedener machen.

Möglich werden soll das, was keine Komödie schafft, dadurch, dass wir angesichts von Tragödien wieder einmal das ganz besonders

in Blick nehmen, was unser Leben lebenswert macht,

was sehr schön in ihm ist.

Nun:

Wenn das keine gute Nachricht für alle Fans von traurigen Filmen ist!

Foto mit Tränen: Salih Ucar / pixelio.de

Information zu Wenn Traurigkeit für etwas gut ist aus vital, Juli 2012, S. 42: Therapie im Kinosessel, Glücklicher dank einer Tragödie



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