Archiv für das Tag 'Zeit'

Sich beugen

Am liebsten beuge ich mich über Blumen. Gern schaue ich auch von einer Brücke hinunter in einen kleinen ursprünglichen Bach oder einen breiten Fluss.

Ich kann dieser jeweiligen Schönheit viel abgewinnen.

Gar nichts halte ich jedoch vom Beugen gegenüber Zwängen, Krankheit oder auch dem Tyrannen Zeit, der mich heute wieder einmal mit Mangel in Schach hält und seine allseits bekannte, unbezwingbare Macht gnadenlos ausspielt.

Die Zeit beugt sich nicht zu dir; du musst dich ihr beugen,

weiß schon ein russisches Sprichwort. Aber es tröstet mich nicht.

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Die Zeit dazwischen

Der Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube immer, daß die Welt mit ihr erst anfange. Wahr. Aber das Alter glaubt noch öfterer, daß mit ihm die Welt aufhöre. Was ist schlimmer?

Ich lese gern Tagebücher. Wenn sie gut geschrieben sind, erlebe ich sie als wahre Fundgrube. Und wenn ich tatsächlich anfange, darin Schätze zu heben, erleichtern sie mir meine Tage nicht selten ganz unerwartet.

Oft komme ich auch ins Staunen darüber, wie viel die “Alten” wussten. Sie wirken – kaum zu glauben -, manchmal moderner auf mich, als der eine oder andere Zeitgenosse.

Der anregende Satz oben stammt aus dem Tagebuch von Friedrich Hebbel “Der einsame Weg”, erschienen im Verlag der Nation, Berlin, 1970.  Hebbel verhalf mir heute wieder einmal zu einem Gespür für die Kostbarkeit der Zeit im Sinne von:

Pflücke den Tag und gehe behutsam mit ihm um. Es ist dein Tag, 24 Stunden lang. Zeit genug, ihn zu einem wertvollen Tag werden zu lassen. Darum laß ihn nicht schon in den Morgenstunden verwelken (M. Bickel).

Wie schwer das fallen kann, zeigt wieder einmal Mark Jenkins.

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Endlich Sonne und Wärme

Gespräche über das Wetter mag ich nicht besonders. Sie kommen mir immer vor, als würde man um das eigentlich Wichtige einen Bogen machen, Zeit verschwenden. Doch heute, nach so viel Regen und Kälte in der letzten Zeit, freute ich mich mit allen mit, die Sonne, Wärme und das Wochenende schnell herbeisehnten und darüber sprachen.

Pflücke den Tag und gehe behutsam mit ihm um. Es ist dein Tag, 24 Stunden lang. Zeit genug, ihn zu einem wertvollen Tag werden zu lassen. Darum laß ihn nicht schon in den Morgenstunden verwelken (M. Bickel).

Das Foto der Installation von Leandro Ehrlich zur Hilfe für New Orleans fand ich bei iGNANT.
Freitag, den 4.6.2010

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Kostbare Zeit

4. Advent

Ich möchte keine Zeit haben, in der ich keine Zeit habe.

Dieser Aphorismus von André Brie stimmt immer – in diesen Tagen vor Weihnachten und zum Fest selbst besonders.

Sicherlich spreche ich Ihnen damit aus dem Herzen und wünsche, dass es Ihnen gelingt, besonders in dieser kommenden Woche mit der Kostbarkeit Zeit geschickt umzugehen und sie wie einen Diamant erstrahlen zu lassen.

Das schöne Foto verdanke ich dem Blog Trendwelt, auf den ich im 1richtungsblog stieß. Das Zitat ist zu finden in “Die
Wahrheit lügt in der Mitte” von André Brie, erschienen im Eulenspiegel Verlag Berlin, S. 58.

4. Advent 2009

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Bitte ein bisschen langsamer

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möchte ich heute Abend nur noch rufen. Aber die Zeit kennt, wie so oft, kein Erbarmen.

Bernhard Wicki drückte es so aus:
Es genügt schon lange nicht mehr, mit der Zeit zu gehen. Man muß mit ihr joggen.

Oder etwas tun gegen das überfüllte Leben? Sich trennen von manchem? Öfter Nein sagen?

Das Gemälde stammt von Charlie Roberts, das Zitat aus “Die allerschönsten Geistesblitze”, herausgegeben von Tania Schlie, Hubertus Rabe und Johannes Thiele, erschienen beim Marion von Schröder Verlag der Verlagshaus Gothestraße GmbH & Co. KG München.

Sonntag, den 29.11.2009

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Beispielsweise für mehr Zeit auf dem Sofa

samsung-furot_ii_robovac, 16.9.09

Heinzelmännchen machen die Wohnung sauber und Sie haben wieder Zeit für anderes.

Davon haben Sie immer geträumt? Ich auch. Es wird bald soweit sein. Dann, wenn dieses Wunderwerk der Technik, der Samsung Furot II, in Ihre Wohnung einzieht.

Er saugt ohne Ihr Zutun, lässt dank Ausstattung mit Kamera die Beine von Couch, Tisch und Stühlen ohne Schrammen und fährt anschließend allein zum Aufladen.

Unklar ist noch der Preis dieses eigentlich unbezahlbaren Helfers und auch, wann genau er uns zur Verfügung stehen wird. Aber während Sie demnächst wieder zähneknirschend oder zumindest schlecht gelaunt Ihren Staubsauger durch die Wohnung schieben, können Sie sich schon auf das neue Heinzelmännchen freuen, das bald für Sie tätig werden kann.

Das Foto fand ich bei Engadget German.

Mittwoch, den 16.9.2009

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Gestolpert

bin ich gestern über den Satz: “Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: – alle dummen Männer.”

Er stammt von Marie von Ebner-Eschenbach, die von 1830 bis 1916 lebte.

Ist diese spezielle und auch heute noch manchmal erwähnte Feindschaft fast 100 Jahre nach dem Tod der österreichischen Schriftstellerin, in der sogenannten Moderne, endlich nichtig geworden?

Wie schön wäre es!

Immerhin gibt es in Deutschland den Fortschritt, dass erstmals eine sehr kluge Frau Bundeskanzlerin ist.

Ich zitierte aus “Tausendmal in Gänsefüßchen” von Herbert Theuerkauf, erschienen bei Koehler & Amelang Leipzig. Das Foto stammt von Klaus Steves.

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Sonnabend, den 15.8.2009

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Batterieladegerät Sofa, Bett und Frühstück

Fast jeder klagt über zu wenig Zeit. 40 bis 60 % der erwachsenen Deutschen leben sogar in ständiger Zeitnot. Sie bräuchten Tage, die ihnen regelmäßig 30 Stunden zur Verfügung stellen. Da das ein unerfüllbarer Wunschtraum bleibt, leben sie in ständiger Hetze, können nicht mehr abschalten und haben ununterbrochen die Liste mit den immerfort nachrückenden, noch nicht erledigten, aber dringenden Aufgaben vor Augen. Sie fühlen sich müde und erschöpft und nähern sich unbemerkt dem Burn-out.

Hilfe verspricht das “Energiemanagement”, das in Blick nimmt, dass auch Menschen mit allergrößter Zeitknappheit nicht 16 Stunden pro Tag jede Sekunde effektiv nutzen, sondern Zeiten haben, in denen sie müde und trotz größter Anstrengung unkonzentriert sind, Phasen, in denen ihnen nichts einfällt, nichts von der Hand geht. Und dass es dann wiederum auch für sie Tage gibt, an denen sie motiviert, kreativ, voller Konzentration sind, mehr schaffen als in den fünf Tagen zuvor und am Abend noch Lust haben, in ein Konzert zu gehen oder ins Kabarett .

Dieses vordergründig Unerklärliche hängt damit zusammen, dass die vier verschiedenen Bereiche von Energie in physischer, emotionaler, mentaler und spiritueller Form, die ineinander wirken und unsere Leistungsfähigkeit ebenso wie unsere Lebensfreude bestimmen, unterschiedlich leer sind und regelmäßig aufgetankt oder aufgeladen werden müssen.

Das geschieht durch einfache Dinge.

Beispielsweise frühstücken 25 % der berufstätigen Deutschen nicht und verzichten damit freiwillig auf die höhere Leistungsfähigkeit am Morgen und Vormittag, die diejenigen Leute haben, die ihr Gehirn morgens mit Energie, mit Glukose versorgen, dadurch über ein besseres Gedächtnis verfügen, wacher sind und effizienter arbeiten. Denn das Gehirn kann Energie nicht speichern, sondern benötigt eine regelmäßige Zufuhr von Nährstoffen.

Andere sparen am Schlaf. Sie haben so viel zu tun, dass sie meinen, keine Zeit dafür zu haben. Aber: “Wer viel arbeitet, muss sich viel erholen”, weil Schlaf- und Ruhedefizite unserem Zeit- und Energiemanagement schaden: Kraft, Herz-Kreislauf-Funktionen, Orientierungsvermögen, Konzentration, Gedächtnisleistungen und sogar die sprachlichen und mathematischen Fähigkeiten lassen neben vielen anderem messbar nach, wenn ausreichend Ruhe auf dem Sofa und im Bett fehlt.

Diese interessanten Daten fand ich in dem Artikel “Energiemanagement: So bleiben Sie bei Kräften” von Annette Schäfer, In “Psychologie heute”, Februar 2009, S. 20-27. – Morgen gibt es weitere Tipps.

Sonntag, den 9.8.2009

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Lange ersehnt

Endlich wird das Fensterputzen überflüssig!

Der Industrie gelingt es nach langen Entwicklungszeiten inzwischen, selbstreinigende Gläser herzustellen. Durch eine sehr spezielle Beschichtung, die unsichtbar ist, wird das Sonnenlicht und der Regen genutzt, um Schmutz aufzulösen und abzuwaschen.

Schon bei einem leichten Schauer läuft das Wasser damit nicht mehr in Rinnsalen herunter, sondern bildet einen gleichmäßigen Film, der Schmutz nicht duldet und Ihnen bei herrlichstem, ungetrübtem Ausblick Zeit für anderes als mühevolles Fensterputzen lässt.

Welch ein Geschenk: Freizeit statt Hausputz! – Nutzen Sie es, wenn Sie können!

Dienstag, den 28.7.2009

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Lieben Sie das Leben?

Benjamnin Franklin bringt auf den Punkt, was das bedeuten würde, (könnte, müsste):

“Liebst du das Leben? Dann vergeude keine Zeit, denn daraus besteht das Leben.”

Kuckucksuhren

Das Foto zeigt das Kuckucksuhren Museum in Gernrode, in Sachsen/ Anhalt.

Donnerstag, den 16.7.2009

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