Ins rechte Licht rücken
Das unglaubliche Glitzern des Meeres beim letzten Strandspaziergang oder die Lichtstrahlen, die plötzlich durch hohe, dichte Baumkronen auf einen schattigen Waldweg fallen und uns verzaubert stehen bleiben lassen, vergessen wir nicht so schnell. Dieses Erleben begleitet uns zurück in den Alltag und ein solches Licht wünschen wir uns auch für unser Zuhause.
Lichtplaner, Beleuchtungsexperten wissen nicht umsonst, dass es sich immer lohnt, natürliches Licht nachzuahmen und dass Licht in engsten Wechselbeziehungen zu Räumen und Inneneinrichtung steht. Nichts ist so warm, so freundlich, so gemütlich wie dasjenige, mit dem uns die Sonne beschenkt.
Wenn der Ess-Wohn-Bereich, der für die meisten das Zentrum der Wohnung ist, optimal beleuchtet werden soll, empfiehlt die bekannte Lichtdesignerin Ulrike Brandi aus Hamburg, den Esstisch durch ein zentrales Licht zur “Lichtinsel” zu machen, im Wohnbereich mit Sofa und Sesseln dagegen “dezentrale Lichtquellen” zu verwenden. Dort ist das Deckenkabel in der Mitte der Decke etwas, das das Zimmer kalt und anonym wirken lässt. Für die gewünschte einladende Atmosphäre werden sogenannte “Downlights” gebraucht, Deckenleuchten, deren Licht nach unten fällt oder auf eine oder mehrere Wände gerichtet ist.
Beispielsweise entsteht mit der großflächigen Beleuchtung von Sofabildern eine großzügige Raumwirkung, während punktuelle Beleuchtung von Pflanzen und ans Herz gewachsenen Urlaubsmitbringseln schöne Akzente setzt, ebenso wie eine Leselampe neben der Ledercouch.
Die Details fand ich in der Zeitschrift “mein schönes zuhause” (6/7-2008, S. 14).
Sonnabend, den 11.7.2009
