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	<title>Styleagent &#187; Kunst</title>
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	<description>Lifestyle - Modernes Wohnen und Leben</description>
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		<title>Ärgerliches und Kurioses zur Frage: Was ist Kunst?</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 11:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Styleagent</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA["Martin Kippenberger"]]></category>
		<category><![CDATA["Was ist Kunst"]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Museumskomplex &#8220;U&#8221; in Dortmund hat die Putzfrau einer Reinigungsfirma an einem Kunstwerk des 1997 verstorbenen Martin Kippenberger gründlich &#8220;sauber gemacht&#8221;. Wenn´s anfängt durch die Decke zu tropfen ist eine Installation des Künstlers mit einem Versicherungswert von ca. 800 000 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Museumskomplex &#8220;U&#8221; in Dortmund hat die Putzfrau einer Reinigungsfirma an einem Kunstwerk des 1997 verstorbenen Martin Kippenberger gründlich &#8220;sauber gemacht&#8221;.</p>
<blockquote><p><strong>Wenn´s anfängt durch die Decke zu tropfen</strong></p></blockquote>
<p>ist eine Installation des Künstlers mit einem Versicherungswert von ca. 800 000 Euro. Aus dem Trog aus Gummi unter einem Gerüst beziehungsweise Turm aus Holzlatten entfernte die Frau den dazugehörigen Kalkfleck, obwohl sie angewiesen war, beim Schrubben 20 Zentimeter Abstand zu jedem Kunstwerk zu halten.</p>
<p>Das ursprüngliche Kunstwerk von Martin Kippenberger ist nach Expertenschätzung nicht wieder herstellbar (via <a title="Ärgerliches und Kurioses zur Frage: Was ist Kunst?" href="http://www.n24.de/n/7392961" target="_blank">N24</a> mit Foto der Installation) und nun zum Versicherungsfall geworden.</p>
<p>Foto zum Thema Ärgerliches und Kurioses zur Frage: Was ist Kunst? <em>Michaela Völkl / pixelio.de </em></p>
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		<title>&#8220;Richtung Kunst&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 14:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Styleagent</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA["Richtung Kunst"]]></category>
		<category><![CDATA[Leipziger]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17. und 18. September, also morgen und übermorgen, findet unter diesem Titel &#8220;Richtung Kunst&#8221; wieder der Große Herbstrundgang der SpinnereiGalerien als lockendes, vielversprechendes Leipziger Kunst-Event statt. Hinzugehen, zu schauen und sich inspirieren zu lassen, wird sich auch in diesem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17. und 18. September, also morgen und übermorgen, findet unter diesem Titel &#8220;Richtung Kunst&#8221; wieder der Große Herbstrundgang der SpinnereiGalerien als lockendes, vielversprechendes Leipziger Kunst-Event statt.</p>
<p>Hinzugehen, zu schauen und sich inspirieren zu lassen, wird sich auch in diesem Jahr wieder lohnen, denn:</p>
<blockquote><p>Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens (Jean Paul).</p></blockquote>
<p>Ihn auf den vielfältigen Ausstellungen von &#8220;Richtung Kunst&#8221; in Leipzig wieder zu trinken, wird nur eines von vielen Vergnügen sein, denn Kunst ist weit mehr als nur Wein. Sie ist unter anderem auch:</p>
<blockquote><p>eine Vermittlerin des Unaussprechlichen (Johann Wolfgang von Goethe)</p></blockquote>
<p>oder</p>
<blockquote><p>eine Lüge, die uns die Wahrheit erkennen lässt (Pablo Picasso).</p></blockquote>
<p>Mehr über die &#8211; wie die Kunst selbst &#8211; interessante, inzwischen wohl berühmte Leipziger Lokalität von <em>&#8220;</em>Richtung Kunst&#8221; findet sich auch unter den Ausführungen zum 125. <a href="http://www.styleagent-blog.de/in-erwartung-der-werkschau-in-der-leipziger-spinnerei/">Jubiläum</a> der Leipziger Spinnerei im Jahr <a href="http://www.styleagent-blog.de/masstabe-holen-fur-ihr-sofabild/">2009</a>.</p>
<p>Foto: günther gumhold / pixelio.de</p>
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		<title>Matthias Weischer experimentiert</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 10:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Styleagent</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skulptur Malerei]]></category>
		<category><![CDATA["Matthias Weischer experimentiert"]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Weischer]]></category>

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		<description><![CDATA[Landschaft statt Interieur. Gärten statt Innenräume. Schon sehr früh hatten Matthias Weischer seine geheimnisvollen Innenansichten berühmt gemacht. Bereits 2001 wurde sein Gemälde Innenraum vom Leipziger Museum der bildenden Künste angekauft. Da war er erst 28. Es folgten Ausstellungen, Stipendien, Preise. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Landschaft statt Interieur. Gärten statt Innenräume.</p>
<p>Schon sehr früh hatten Matthias Weischer seine geheimnisvollen Innenansichten berühmt gemacht. Bereits 2001 wurde sein Gemälde <em>Innenraum</em> vom Leipziger Museum der bildenden Künste angekauft. Da war er erst 28.</p>
<p>Es folgten Ausstellungen, Stipendien, Preise. Ein längerer Studienaufenthalt in Rom wurde für ihn der Schlüssel zu neuen Wegen in der Kunst. Matthias Weischer öffnete sich der Landschaft, dem unmittelbaren Beobachten draußen, dem anschließenden Übersetzen und Reduzieren, dem Experiment auf verschiedenen Ebenen und sorgt beim Anblick seiner Arbeiten für ziemliche Überraschung &#8211; auch durch das Arbeiten mit gefärbtem Zellstoff auf Papier.</p>
<blockquote><p>Seine so entstandenen Pulp Paintings führen zu einem andersartigen, bisher unbekanntem Erlebnis von Landschaft in der Kunst,</p></blockquote>
<p>zu einem, das man nicht versäumen sollte, wenn man offen ist für Impulse, Berührungen und Reichtum aus dem Schaffen moderner Künstler, die es vermögen, ihre Betrachter direkt zu erreichen und zu faszinieren.</p>
<p>Noch bis 28. August 2011 ist im Museum der bildenden Künste in Leipzig die aktuelle Ausstellung mit dem Titel</p>
<blockquote><p>&#8220;Alice, Armin und all die anderen. Matthias Weischer &#8211; Arbeiten auf Papier&#8221;</p></blockquote>
<p>zu bestaunen, zu erleben. Sie enthält aber über Landschaften hinaus auch hochinteressante surreale Bilder wie die Farbradierung &#8220;Zeiger&#8221;, mit einer Ratte als Hauptdarsteller, und abstrakte Pulp Paintings.</p>
<div id="attachment_11475" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://www.styleagent-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/MWeischer_Simultan.jpg"><img class="size-full wp-image-11475" title="Matthias Weischer" src="http://www.styleagent-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/MWeischer_Simultan.jpg" alt="Simultan" width="480" height="296" /></a><p class="wp-caption-text">Simultan 2011 Pulp Painting, 219 x 350 cm</p></div>
<p>Bildtitel, -rechte und Copyrights:</p>
<p>Omodi 2011<br />
Pulp Painting, 160 x 260 cm</p>
<p>Simultan 2011<br />
Pulp Painting, 219 x 350 cm</p>
<p>© VG Bild-Kunst Bonn, 2011; courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin; Foto: Uwe Walter, Berlin<br />
PRESSE<br />
MATTHIAS WEISCHER</p>
<p><a href="http://www.mdbk.de/">Museum der bildenden Künste Leipzig</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wünsche an den Bundestag</title>
		<link>http://www.styleagent-blog.de/wunsche-an-den-bundestag/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 08:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Styleagent</dc:creator>
				<category><![CDATA[Modernes Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Strickobjekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Bundestag wurde nicht nur schon gestrickt. Es gibt ihn auch als Strickobjekt. Da derzeit Fäden jeder Art von vielen Künstlern als ein neues Medium entdeckt werden, mit dem im modernen Leben hoch im Kurs stehende, dringend benötigte und erwünschte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Im Bundestag wurde nicht nur schon gestrickt. Es gibt ihn auch als Strickobjekt.</p></blockquote>
<p>Da derzeit Fäden jeder Art von vielen Künstlern als ein neues Medium entdeckt werden, mit dem im modernen Leben hoch im Kurs stehende, dringend benötigte und erwünschte Eigenschaften wie Mobilität und Flexibilität besonders gut auszudrücken sind, entstand auch das Berliner Reichstagsgebäude als textiles Kunstwerk.</p>
<p>Es steht für den Wunsch nach einem Parlament, das nicht abhebt &#8211; wie auf dem Foto &#8211; und den täglich neuen Problemen nicht atemlos hinterherhetzt, sondern gewachsen ist.</p>
<p>Die Kunst aus Fäden nimmt die Sehnsucht nach politisch Verantwortlichen auf, die geistig wendig sind und die Themen der Zeit umfassend und angemessen vielfältig &#8211; statt nach starrem Schema &#8211; bearbeiten. Sie ruft nach Parlamentären, die</p>
<blockquote><p>nicht den Faden verlieren und wissen, was sie wollen und tun.</p></blockquote>
<p>Dieses Kunstwerk ist neben vielen anderen noch bis 24. 7. 2011 im Züricher Museum Bellerive zu sehen, dem ich danke für das Foto der Kunst von Annette Streyl (Reichstag Berlin, 1999/2000, Strickobjekt: Wolle und Gerüst, Foto: Ulrich Gehne &amp; Annette Streyl). Nach dem Ende der Ausstellung in Zürich am 24. 7. 2011 ist das Foto von <em>Reichstag Berlin</em> nur noch hier <a href="http://www.streyl.net/">Annette Streyl</a> zugänglich.</p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mögen Sie</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 18:35:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Styleagent</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skulptur Malerei]]></category>
		<category><![CDATA["Alberto Giacometti"]]></category>
		<category><![CDATA["Taumelnder Mann"]]></category>
		<category><![CDATA[Interieur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Alberto Giacometti? Oder besser gesagt: seine Kunst? Mich beeindruckt besonders seine Bronzeskulptur &#8220;Homme qui chavire&#8221;, übersetzt &#8220;Taumelnder Mann&#8221;. Da Alberto Giacometti viele beeindruckt, ja, nach seinem Tod zu einem der weltweit teuersten Künstler aufstieg, ist er auch in diesem Jahr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alberto Giacometti? Oder besser gesagt: seine Kunst?</p>
<p>Mich beeindruckt besonders seine Bronzeskulptur &#8220;Homme qui chavire&#8221;, übersetzt <a href="http://aspekte.zdf.de/ZDFde/inhalt/25/0,1872,8133369,00.html?dr=1">&#8220;Taumelnder Mann&#8221;</a>.</p>
<p>Da Alberto Giacometti viele beeindruckt, ja, nach seinem Tod zu einem der weltweit teuersten Künstler aufstieg, ist er auch in diesem Jahr wieder ausgestellt und zu bewundern: noch bis 6. März im Kunstmuseum Wolfsburg, dann ab 26. März in Salzburg. Das erwähne ich aber nur nebenbei.</p>
<p>Seine supermodern wirkende Skulptur &#8220;Taumelnder Mann&#8221; von 1950 zeigt einen Menschen, der beinahe den Halt verliert, einen, der beim einsamen Vorwärtsbewegen alle seine Kraft braucht, um die Balance in der modernen Welt nicht zu verlieren.</p>
<p>Wer sich auf dieses Kunstwerk einlässt, dem fährt es unter die Haut. Wer sich mit der spindeldürren, angegriffenen Gestalt mit zurückgeworfenem Kopf wirklich auseinandersetzt, wird direkt in existentielle Fragen hineingeführt. Nicht umsonst war Alberto Giacometti mit Sartre, Beckett und Genet befreundet und äußerte:<em> Denn je mehr man scheitert, desto mehr erreicht man.</em></p>
<p>Auf die Kunst bezogen stimmt das gewiss. Aber um das Leben zu packen, um in der modernen, schnelllebigen Gesellschaft zwischen beispielsweise mehreren Jobs und häufigen Umzügen erfolgreich die Balance zu halten und sogar voranzukommen, braucht der Taumelnde Sicheres, Festes, um nicht zu straucheln.</p>
<p>Trendforscher sind sich einig darüber, dass dies unter anderem dazu führt, dass der stark angefragte und geforderte Mensch notgedrungen selbst immer mehr für Ausgleich sorgen muss. Er legt deshalb intuitiv aus Gesundheits- oder gar Überlebensgründen zu Hause immer größeren Wert auf einen äußerst stabilen Rückzugsort, an dem seine Fragen aufhören, zumindest für ein paar Stunden Pause machen. Er verschließt diesen Fragen zunächst mit seinem Schlüssel seine Wohnungstür und verbarrikadiert ihnen außerdem zugleich mit viel Schönheit und Vollkommenheit in seinem Interieur tatsächlich jede Zutrittsmöglichkeit. So wird auch ein attraktives, bequemes Sofa wie die Leder Couch <a href="http://www.styleagent.de/Ecksofas/Portofino::21.html">Portofino</a> IR zu einem Wundermittel gegen das Taumeln und zugleich einem perfekten Trainingsgerät, um allen künftig abverlangten Balanceakten gewachsen zu sein.</p>
<p><a href="http://www.styleagent-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Blog-12.-1.-20101.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7975" title="Leder Ecksofa Portofino" src="http://www.styleagent-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Blog-12.-1.-20101.jpg" alt="" width="480" height="310" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Eigenwilliges in Kunst und Leben</title>
		<link>http://www.styleagent-blog.de/eigenwilliges/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 18:27:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Styleagent</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Vergänglichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Australier David Walsh wurde durch Glücksspiel reich und sammelte Kunst mit seinem Geld. Im Januar 2011 wird er beispielsweise in Australien das größte Museum der südlichen Halbkugel eröffnen, das er im Gegensatz zur MoMa, zum Museum Of Modern Art, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Australier David Walsh</p>
<blockquote><p><strong>wurde durch Glücksspiel reich und sammelte Kunst mit seinem Geld. </strong></p></blockquote>
<p>Im Januar 2011 wird er beispielsweise in Australien das größte Museum der südlichen Halbkugel eröffnen, das er im Gegensatz zur MoMa, zum Museum Of Modern Art, in New York, MONA, Museum of Old and New Art, nennt. Es zeigt auf 6000 Quadratmetern 400 Kunstwerke zu den Themen Tod und Sexualität. Die Kunst ist zu mindestens einem Fünftel nicht jugendfrei und schockiert und provoziert.</p>
<p>Manche Mitbürger seiner tasmanischen Heimat bezeichnen Walsh vielleicht deswegen als einen Bösewicht &#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Mich erstaunte etwas anderes:</strong></p></blockquote>
<p>Dem französischen und vielfältig geehrten Künstler Christian Boltanski, der sich seit über 40 Jahren in seiner Kunst gegen Vergessen und Tod einsetzt und erst in diesem Jahr in Paris eine Ausstellung hatte, die alle Besucherrekorde brach, zahlt David Walsh</p>
<blockquote><p><strong>eine lebenslange monatliche Leibrente für die Erlaubnis, dessen Atelier mit Kameras zu überwachen. </strong></p></blockquote>
<p>Dafür gibt es einen Werkvertrag, der bei einem Pariser Notar unterzeichnet wurde.</p>
<p>Mit seiner &#8220;Monumenta&#8221; wurde Christian Boltanski in die Kunstzentren dieser Welt wie New York und Mailand eingeladen und sein Land nominierte ihn für die nächste Biennale in Venedig. Doch währenddessen entsteht sein von ihm selbst so bezeichnetes &#8220;letztes Kunstwerk&#8221;, die Dokumentation seines künstlerischen Schaffens und Lebens mit drei fest installierten Kameras.</p>
<p>Die Fotos des künstlerischen Alltags von Christian Boltanski</p>
<blockquote><p><strong>werden aber nicht in das neue Museum von David Walsh in Tasmanien, in Berriedale, übertragen, sondern per Satellit in eine Grotte in den Bergen, die nur schwer zugänglich ist. </strong></p></blockquote>
<p>Sehr verwunderlich -</p>
<blockquote><p><strong>oder müsste man bei Kunst zur Vergänglichkeit sagen gelungen? </strong></p></blockquote>
<p>- ist bei dem Projekt auch,</p>
<blockquote><p><strong>dass der Künstler mit seinen 65 Jahren nur selten im Atelier und stattdessen mit neuen Vorhaben viel auf Reisen ist.</strong></p></blockquote>
<p>Für Christian Boltanski, der sich seine Rente auch gern noch für den Fall gesichert hätte, dass Walsh vor ihm stirbt, war es unter anderem auch besonders prickelnd und herausfordernd, den Könner im Spiel, ja Profizocker David Walsh, mit seinem Deal einer lebenslangen Leibrente zu übertrumpfen.</p>
<p>Kennengelernt hatten sich die beiden bei einem französischen Kurator.</p>
<p>Quelle &#8220;Mein letztes Kunstwerk&#8221;, Reportage von Heinz Peter Schwerfel in <em>art Das Kunstmagazin</em>, März 2010, S. 102/103.</p>
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		<title>Accessoires vom Profi</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 18:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Styleagent</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wohnaccessoires]]></category>
		<category><![CDATA["Gundula Weber"]]></category>
		<category><![CDATA["Julia Lohmann"]]></category>
		<category><![CDATA[Antonine Catzeflis"]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon mehrfach widmete ich mich den Accessoires, weil sie bereits in fast homöopathischen Dosen das Flair der vorhandenen Einrichtung so verändern können, dass man sich verwundert die Augen reibt. Denn wer es nicht weiß, begreift erst allmählich oder gar nicht, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon mehrfach widmete ich mich den Accessoires, weil sie bereits in fast homöopathischen Dosen das Flair der vorhandenen Einrichtung so verändern können, dass man sich verwundert die Augen reibt.</p>
<p>Denn wer es nicht weiß, begreift erst allmählich oder gar nicht,</p>
<blockquote><p><strong>dass das uralte Sofa nicht ausrangiert, sondern originell gestylt wurde: </strong></p></blockquote>
<p>Schon ein bisschen weißes Leinen, ein wenig nostalgische weiße Spitze um die Kissen verändern den Raum grundlegend und schaffen eine ganz andere Atmosphäre.</p>
<blockquote><p><strong>Wenn dann erst Profi-Designer, wenn Künstler Accesoires entwerfen </strong></p></blockquote>
<p>und herstellen, kann noch Gravierenderes geschehen.</p>
<p>Ihre ungewöhnlichen, ideeneichen Stücke können den Eindruck vermitteln, dass sich nicht nur ein Raum oder eine Wohnung veränderten, sondern mit ihr auch der Mensch, der dort wohnt, sein ganzes Leben oder zumindest der Reim, den er sich darauf macht.</p>
<p>Ich beobachtete das selbst schon und fragte mich vor ein paar Tagen wieder einmal, wie beispielsweise</p>
<blockquote><p><strong>eine Reihe von Tiertrophäen aus Papier wie ein lebensecht arrangierter Giraffen-, ein Zebra- und ein Schweinskopf </strong></p></blockquote>
<p>beim Einzug in mein städtisches Wohnzimmer dessen Ambiente, mich selbst, meine Freunde, die mich besuchen, und ihre Einstellungen zu mir verändern würden.</p>
<p>Diese Fragen kamen nicht von ungefähr. Den Anstoß gab ein Bericht über die Französin Antonine Catzeflis, eine erfolgreiche Pariser Galeristin, die unter anderem ihr Privathaus mit ebensolchen Accessoires oder Kunstwerken ausstattet und glücklich mit ihnen darin lebt. Geschaffen wurde diese lebensnahe Kunst übrigens von einer Deutschen, die</p>
<blockquote><p><strong>drei Jahre an ihren 49 Tierköpfen aus Papier arbeitete, </strong></p></blockquote>
<p>von Gundula Weber. Mehr als fünf Millionen Scherenschnitte fertigte sie dafür an.</p>
<p>Oder was würde eine</p>
<blockquote><p><strong>Lampe aus Algenhalmen aus mir machen, die mir in Form grüner Locken </strong></p></blockquote>
<p>das abendliche Lesen ermöglichen würden? Oder das Fiberglas-Objekt &#8220;Lasting Void&#8221; &#8211; als große Dekoration oder besser Kunst neben meinem <a href="http://www.styleagent.de/Ecksofas:::8:2.html">Ledersofa</a> -, für das das Skelett eines Kalbs ausgegossen wurde, um an das Tier zu erinnern, das weggeworfen wurde? Die deutsche, in London lebende Designerin Julia Lohmann erregte Aufsehen damit.</p>
<p>Klar wurde mir jedenfalls beim Betrachten dessen, was anderen zum Lebenselexier wurde:</p>
<blockquote><p><strong>Accessoires müssen vielleicht noch genauer ausgesucht werden als Möbel. </strong></p></blockquote>
<p>Denn manches Schmuckutensil kann die Wohnung und den Menschen, der darin lebt auch entstellen, weil es absolut nicht zu ihm passt &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Natur, Sinnlichkeit, Kunst</title>
		<link>http://www.styleagent-blog.de/natur-sinnlichkeit-kunst/</link>
		<comments>http://www.styleagent-blog.de/natur-sinnlichkeit-kunst/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 17:44:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Styleagent</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Maler]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wieder bunt draußen und die Farben Rot, Orange und Gelb wecken nicht nur bei Sonnenschein positive Gefühle. Vor allem das Orange vermittelt Licht, Wärme und hat etwas Leichtes. Denn es ist nicht so schwer wie Rot, nicht so ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder bunt draußen und die Farben Rot, Orange und Gelb wecken nicht nur bei Sonnenschein positive Gefühle.</p>
<p>Vor allem das Orange vermittelt Licht, Wärme und hat etwas Leichtes. Denn es ist nicht so schwer wie Rot, nicht so grell wie Gelb und hat dennoch etwas vom Rot des Feuers und vom Gelb der Sonne. Es leuchtet, es strahlt und gehört mit den beiden anderen Farben zu denen voller Energie, die auch in der Kunst eine große Rolle spielen.</p>
<p>Dort, in der Kunst, hat es mir besonders das Orange der &#8220;Brücke&#8221;-Maler (Emil Nolde und Christian Rohlfs) und der Maler des &#8220;Blauen Reiters&#8221; (Alexej von Lawlensky, August Macke, Franz Marc) angetan. Und die kalte, trübe Jahreszeit wird mich &#8211; nach dem Erleben der intensiven Farben des Herbstes draußen -, wie schon oft in der Vergangenheit wieder zu erwärmenden Farben drinnen locken &#8211; in Museen und Wohnräumen.</p>
<p>In Natur und Kunst Orange zu tanken ist etwas, das Lebensfreude und Vitalität schenkt. Und nach dem Feuerwerk im Blätterwald locken mich deshalb in den nachfolgenden Monaten das Brücke-Museum in Berlin und die Galerie Neue Meister in Dresden &#8211; im seit Juli neu eröffneten Albertinum-, zur Suche nach Farben und Leben.</p>
<p>Der Maler Eugéne Delacroix sagte:</p>
<blockquote><p>Jedermann weiß, dass Gelb, Orange und Rot Ideen der Freude und des Reichtums einflößten und darstellten.</p></blockquote>
<p>Vielleicht sorgt so eine <a href="http://www.styleagent.de/Ecksofas/San-Jose::268.html">Mischung</a> aus Feuer und Sonne auch im heimischen Wohnzimmer für besonders viel Wärme, Freude, Herzlichkeit &#8230;</p>
<p><a href="http://www.styleagent-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/san-jose_21.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7294" title="Leder Rundsofa San Jose" src="http://www.styleagent-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/san-jose_21.jpg" alt="" width="448" height="289" /></a></p>
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		<title>Liebe und Kunst</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 19:33:38 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA["Karl Kraus"]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe und Kunst umarmen nicht was schön ist, sondern was dadurch schön wird (Karl Kraus). Sonntag, den 3.1.2009]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote></blockquote>
<blockquote><p>Liebe und Kunst umarmen nicht was schön ist, sondern was dadurch schön wird (Karl Kraus).</p></blockquote>
<p>Sonntag, den 3.1.2009</p>
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		<title>Was Kunst vermag</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 19:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Styleagent</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA["Mark Jenkins"]]></category>
		<category><![CDATA["van Gogh"]]></category>
		<category><![CDATA[Botticelli]]></category>
		<category><![CDATA[Munch]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Begeisterung für Kunst bekam heute einen erneuten Schub: Denn beim Anblick von Kunst, die man als schön empfindet, lassen sogar Schmerzen nach, so dass man auf Gelonida oder andere Schmerzmittel verzichten oder sie zumindest reduzieren kann. Und es reicht, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Begeisterung für Kunst bekam heute einen erneuten Schub:</p>
<p>Denn</p>
<blockquote><p><strong>beim Anblick von Kunst, die man als schön empfindet, lassen sogar Schmerzen nach, </strong></p></blockquote>
<p>so dass man auf Gelonida oder andere Schmerzmittel verzichten oder sie zumindest reduzieren kann. Und</p>
<blockquote><p><strong>es reicht, Schönheit im Kunstkatalog anzusehen, im Bildband oder im Internet.</strong></p></blockquote>
<p>Die Schmerzen wurden im Test mittels eines kurzen Laserimpulses ausgelöst. Bei hässlicher Kunst passierte nichts,</p>
<blockquote><p><strong>bei schöner verringerte sich das Schmerzempfinden um ein komplettes Drittel. </strong></p></blockquote>
<p>Und bei jedem</p>
<blockquote><p><strong>berücksichtigte der Schmerz oder der nicht mehr vorhandene Schmerz den persönlichen Geschmack. </strong></p></blockquote>
<p>Wer etwa <em>Der Schrei </em>von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Schrei">Edvard Munch</a> noch schön fand, verlor seine Schmerzen deutlich, wer nicht, musste sie aushalten und sich möglichst an etwas anderem ergötzen.</p>
<p>Als beste Schmerzmittel bei den meisten Testpersonen taten sich <em>Sternennacht</em> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sternennacht">van Gogh</a> und <em>Geburt der Venus</em> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Geburt_der_Venus">Botticelli</a> hervor.</p>
<p>In der Vorweihnachtszeit, in der Geschenke eine so große Rolle spielen,</p>
<blockquote><p><strong>stelle ich mir deshalb gern vor, was Kunst, </strong></p></blockquote>
<p>wenn sie das Wunder der Schmerzbekämpfung vollbringen kann,</p>
<blockquote><p><strong>darüber hinaus noch alles bisher Unentdeckte vermag.</strong></p></blockquote>
<p>Das <em>schöne</em> Foto oben zeigt eine Straßeninstallation von <a href="http://www.xmarkjenkinsx.com/outside.html">Mark Jenkins</a> in Malmö &#8211; Kunst, die mich persönlich neben vieler anderer besonders in ihren Bann zieht, wohl</p>
<blockquote><p><strong>weil sie Schönheit und Sinnbildlichkeit vereint, </strong></p></blockquote>
<p>mich ins Nachdenken bringt und mir zu ganz neuen Blickwinkeln verhilft. Den Forschungsbericht las ich am Nachmittag (und probiere das Wissen daraus im Moment gleich gegen Viren), in <em>Psychologie heute</em>, Februar 2009, S. 59.</p>
<p>&nbsp;</p>
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