Archiv für das Tag 'Freude'

Pflichten

Roman Signer (2)

Ob die folgende Aufforderung tatsächlich umzusetzen ist, weiß ich nicht. Da ich aber bei meinen derzeitigen Pflichten des stupiden Übertragens von geradezu endlos scheinenden Daten keine Freude empfinden kann, gaukelt mir der Satz wenigstens die Hoffnung vor, dass sie während des Arbeitens noch kommen könnte …

Tue deine Pflicht so lange, bis sie deine Freude wird!

Die Kunst von Roman Signer fand ich über die Blogs iGNANT und Stilsucht bei Swiss Miss. Ich vermute, ich bin mit dem Ziel Freude auf genau dieser Leiter …

Das Zitat aus einem Kalender stammt von Marie von Ebner-Eschenbach.

Mittwoch, den 2.12.2009

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Die “Musik des Lebens” oder alles besser als Aggression

Fahrendes Sofa

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, woran die verschiedenen Menschen ihre Freude haben.

Edd China, ein Engländer, liebt beispielsweise “fahrende Möbel”.

148 km/ h schafft sein Sofa, mit dem er es ins Guiness-Buch der Rekorde schaffte.

Aber so abwegig ein rasendes Sofa für den einen oder anderen sein mag: Durch das, was die Menschen lieben und verwirklichen, wird die Welt bunter oder entsteht die “Musik des Lebens”, von der Theodor Fontane sagt: “Man muss die Musik des Lebens hören. Die meisten hören nur die Dissonanzen.”

Oder bringen sie sogar erst hervor …

Das Foto und die Information über Edd China fand ich bei Engadget German, das Fontane-Zitat in einem Kalender.

Donnerstag, den 5.11.2009

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Besondere Formen und Farben

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“Das Licht ist ein Symbol des Lebens und der Freude”, schrieb schon Balzac.

Wenn es aus so schönen Lampen, in einen so schönen Raum fällt, bleibt es kein Symbol, beleuchtet nicht nur ein stilvolles Zimmer, sondern erleuchtet und erwärmt auch die Menschen, die es betreten, die es sehen …

Die Londoner Stylistin Abigail Ahern verwendete diese einladenden Farben und Formen, die Lust machen, viel mehr zu sehen.

Ich stieß beim Stöbern im 1richtungsblog auf sie.

Das Zitat stammt aus “Der Ehevertrag” von Honoré de Balzac, Novellen. Berlin und Weimar 1972. Die menschliche Komödie. Band 5.

Sonntag, den 27.9.2009

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Des einen Freud, des anderen Leid

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Schrecklich, unerträglich – äußern flüchtend die einen.

Wunderbare Details, gekonnte Vielfalt loben die anderen, bleiben stehen, versenken sich in die Gemälde und verlieren sich (fast?).

Für mich sind die übervollen Bilder von Charlie Roberts große Kunst, weil sie auf kleinstem Raum symbolhaft modernes Leben einfangen: erdrückendes Überangebot von allem. Manche gewöhnen sich daran, andere scheitern an ihm …

Auf diese Malerei stieß ich im Blog “diskursdisko”. Noch mehr Eindrückliches vom Künstler ist hier zu finden.

Montag, den 21.9.2009

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Nicht von ungefähr

schrieb ich am 7. August über das ausgezeichnete und für meinen Geschmack wunderbar designte Komplett-Badsystem “SensaMare” von Hoesch und stellte Fotos davon ins Netz. Alles zusammen sollte Ihnen Lust auf ein neues Bad machen.

Denn unser Bad ist und bleibt einerseits der intimste Raum der Wohnung, in dem der Durchschnittsbürger täglich 35,9 Minuten verbringt – manchmal die einzigen ungestörten des Tages. Und 80% der Bevölkerung wollen sich in ihm richtig wohlfühlen.

Im Gegensatz dazu steht andererseits, dass es vernachlässigt wird, dass über die Hälfte der Bewohner seit dem Bezug der Wohnung oder des Hauses ihren Intimraum noch niemals renovierte.

So warten unglaubliche 4 Millionen Bäder länger als 25 Jahre auf ihre Auffrischung und weitere 8 Millionen länger als 15 Jahre.

Auch bei der Größe der Bäder wird gegeizt statt tatsächlich die insgeheim erwünschte großzügige Wellness-Oase zu schaffen, die die leeren Batterien aufladen und mit der Möglichkeit zu einem entspannenden Bad inmitten guter Düfte neue Lebenslust bringen kann.

Fast zehn Millionen deutscher Bäder sind auch kleiner als 6 Quadratmeter, das durchschnittliche Bad bringt es auf knapp 8 Quadratmeter und zehn bis 12 sollte es mindestens haben, um moderne Bedürfnisse und Realität zusammenzubringen.

Nehmen Sie Ihr Bad doch einmal neu in Blick, gönnen Sie ihm eine Verjüngung und sich neue Freude.

Die Daten entnahm ich einer repräsentativen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung, veröffentlicht in “mein schönes zuhause” 8/9 2006, S.3. Das Foto stammt von “pauline”.

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Montag, den 17.8.2009

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Zufällig

las ich gestern spätabends auf meinem Ledersofa, dass die Wissenschaft bestätigt, was Erich Kästner gelungen und bedenkenswert in einem einzigen Satz zu Papier brachte, (Zitat im Kurzbeitrag vom 2.7.2009), und wie sie es erklärt.

Um zu überleben war es für uns Menschen immer wichtiger, Gefahren, Ärgerliches, Unangenehmes und jede Art von möglichen Beeinträchtigungen sicher und schnell zu erkennen und darauf zu reagieren, als uns gut zu fühlen und glücklich zu sein.

Aus diesem Grund nehmen wir das Schwere intensiver, substanzieller und länger wahr als das Schöne, das Leichte, und die positiven Gefühle verfliegen in Windeseile. – Glück ist ein Feind der Dauer.

Wenn wir aber nun wissen, dass das Gegenteil von Freude und Lust sich so gern, selbstverständlich und fast selbstherrlich in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit drängt, gelingt es uns vielleicht besser, auf die erfreulichen Gefühle zu achten, die wir uns wünschen und ihnen ein besseres Zuhause zu geben, so dass sie gern ein bisschen länger bei uns verweilen …

Meine Anregung zu diesem Kurzartikel bekam ich beim Lesen des Leitartikels “Vui zvui Gfui” (“bayrisch: Viel zu viel Gefühl” von Heiko Ernst in einem Heft von “Psychologie heute” (2008).

Freitag, den 3.7.2009

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Leben: leicht und schwer

“Es ist leicht, das Leben schwerzunehmen. Und es ist schwer, das Leben leichtzunehmen.”

Erich Kästner schrieb diesen Satz voller Lebensweisheit. Ich denke, es ist sehr interessant und wichtig, sich hin und wieder die Quintessenz aus der Lebenserfahrung eines geschätzten Künstlers auf der Zunge zergehen zu lassen.

Vielleicht entgeht man dann der Versuchung, in schwierigen Stunden zu bedrückt zu sein und in leichten, schönen zu übersehen, wie viel Anlass zur Freude und zu Dankbarkeit man hat.

Ich zitiere Erich Kästner aus “Tausendmal in Gänsefüßchen – Aphorismen, Zitate, Gedanken + Einfälle”, gesammelt und herausgegeben von Herbert Theuerkauf, erschienen bei Koehler & Amelang . Leipzig.

Leipzig, den 2.7.2009

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Am besten entspannen

Wie das dem einzelnen nach einem Tag voller Stress und manchmal auch voller Ärger am besten gelingt, ist unterschiedlich. Ein heißes Bad, eine Massage, einen Abend mit Freunden, einen Kinobesuch mögen und schätzen viele.

“Zeitung lesen auf der Couch”, ist für den ARD-Moderator der Tagesthemen, Tom Buhrow, die beste Art, zur Ruhe zu finden und Abstand zur Arbeit zu gewinnen.

Ich las es im Gesundheitsmagazin der IKK Sachsen und freute mich, weil auch für mich nach getaner Arbeit ein paar Leseminuten, besser noch eine Lesestunde auf meinem grünen Ledersofa der Inbegriff für Atem und neue Kraft schöpfen sind. Freude bringt ein solcher Tagesausklang außerdem.

Und die Aussage von Tom Buhrow beruhigt mich in Zeiten der Wirtschaftskrise, weil sie zeigt, dass das gute alte Sofa niemals aus der Mode kommen wird.

Donnerstag, den 11.6.2009

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Von unterwegs

“Eine Freude vertreibt hundert Sorgen.”

Auch Ihnen wünsche ich solche Freude!

Zitiert aus “Quellen oestlicher Weisheit – Gedanken und Blumen aus China und Japan”, erschienen im Verlag Leobuchhandlung St. Gallen.

Dienstag, den 2.6.2009

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