Gemeinsam mit anderen

Beim Feiern, ist es sonnenklar, es gelingt nur gemeinsam mit anderen.
Das ist eine Urerfahrung, die jeder Mensch mit normalen Entwicklungsmöglichkeiten von Kindesbeinen an macht.
Aber es gibt, wie jeder weiß, auch vieles, was nicht von klein an als selbstverständlich erlebt wird und deshalb bei den meisten niemals direkt ins Blickfeld rückt.
Glücklicherweise – muss man sagen – bei dem Thema, auf das ich hinaus und auf das ich aufmerksam machen will: Es ist, wenn im Leben alles “normal” läuft, alles klappt, unendlich weit weg, ja ganz und gar außer Sicht. So gibt es für die meisten keinen Anlass dazu, sich Gedanken darüber zu machen.
Aber es ist notwendig, die Gedankenlosigkeit zu überwinden, denn es kann jeden treffen, dass er plötzlich eine Niere, eine Leber, ein Herz oder ein anderes Organ braucht, um weiterleben zu können.
Wer erst als Betroffener auf das Problem aufmerksam wird, dass es viel zu wenig Spenderorgane gibt, kann dann leider zu den 3 Menschen pro Tag in Deutschland gehören, die das Leben lieben wie ich, voller Pläne sind, aber sterben müssen, weil die Wartezeit auf ein neues Organ für sie zu lange dauert.
Denn nicht einmal 17 % der Bundesbürger tragen einen Spenderausweis bei sich, der notwendig ist, wenn man nach dem eigenen Tod das Leben eines der etwa 12 000 Wartenden retten und viel Leid verhindern will, das es nicht geben müsste.
Hören Sie auf Erich Kästners bekannte und eindrückliche Worte: “Es gibt nichts Gutes/ außer: Man tut es.” Helfen Sie! Laden Sie hier einen Organspendeausweis herunter oder bestellen Sie ihn per Post, füllen Sie ihn aus und tragen Sie ihn ab jetzt immer in Ihrem Portemonnaie.
Sie können einmal als Einzelner so viel tun!
Gestern war der Welttag und Europäische Tag der Organspende. Er wurde erstmals in Deutschland begangen – am auffälligsten am Brandenburger Tor – mit viel Information und den Auftritten von Bands, Künstlern usw.
Montag, den 5.10.2009
