Archiv für das Tag 'Erich Kästner'

Gemeinsam mit anderen

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Beim Feiern, ist es sonnenklar, es gelingt nur gemeinsam mit anderen.

Das ist eine Urerfahrung, die jeder Mensch mit normalen Entwicklungsmöglichkeiten von Kindesbeinen an macht.

Aber es gibt, wie jeder weiß, auch vieles, was nicht von klein an als selbstverständlich erlebt wird und deshalb bei den meisten niemals direkt ins Blickfeld rückt.

Glücklicherweise – muss man sagen – bei dem Thema, auf das ich hinaus und auf das ich aufmerksam machen will: Es ist, wenn im Leben alles “normal” läuft, alles klappt, unendlich weit weg, ja ganz und gar außer Sicht. So gibt es für die meisten keinen Anlass dazu, sich Gedanken darüber zu machen.

Aber es ist notwendig, die Gedankenlosigkeit zu überwinden, denn es kann jeden treffen, dass er plötzlich eine Niere, eine Leber, ein Herz oder ein anderes Organ braucht, um weiterleben zu können.

Wer erst als Betroffener auf das Problem aufmerksam wird, dass es viel zu wenig Spenderorgane gibt, kann dann leider zu den 3 Menschen pro Tag in Deutschland gehören, die das Leben lieben wie ich, voller Pläne sind, aber sterben müssen, weil die Wartezeit auf ein neues Organ für sie zu lange dauert.

Denn nicht einmal 17 % der Bundesbürger tragen einen Spenderausweis bei sich, der notwendig ist, wenn man nach dem eigenen Tod das Leben eines der etwa 12 000 Wartenden retten und viel Leid verhindern will, das es nicht geben müsste.

Hören Sie auf Erich Kästners bekannte und eindrückliche Worte: “Es gibt nichts Gutes/ außer: Man tut es.” Helfen Sie! Laden Sie hier einen Organspendeausweis herunter oder bestellen Sie ihn per Post, füllen Sie ihn aus und tragen Sie ihn ab jetzt immer in Ihrem Portemonnaie.

Sie können einmal als Einzelner so viel tun!

Gestern war der Welttag und Europäische Tag der Organspende. Er wurde erstmals in Deutschland begangen – am auffälligsten am Brandenburger Tor – mit viel Information und den Auftritten von Bands, Künstlern usw.

Montag, den 5.10.2009

Ein Kommentar

Der Standpunkt ist kein Sitzmöbel

Von Erich Kästner stammt der sinnige Satz: “Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen.”

Freitag, den 17.7.2009

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Zufällig

las ich gestern spätabends auf meinem Ledersofa, dass die Wissenschaft bestätigt, was Erich Kästner gelungen und bedenkenswert in einem einzigen Satz zu Papier brachte, (Zitat im Kurzbeitrag vom 2.7.2009), und wie sie es erklärt.

Um zu überleben war es für uns Menschen immer wichtiger, Gefahren, Ärgerliches, Unangenehmes und jede Art von möglichen Beeinträchtigungen sicher und schnell zu erkennen und darauf zu reagieren, als uns gut zu fühlen und glücklich zu sein.

Aus diesem Grund nehmen wir das Schwere intensiver, substanzieller und länger wahr als das Schöne, das Leichte, und die positiven Gefühle verfliegen in Windeseile. – Glück ist ein Feind der Dauer.

Wenn wir aber nun wissen, dass das Gegenteil von Freude und Lust sich so gern, selbstverständlich und fast selbstherrlich in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit drängt, gelingt es uns vielleicht besser, auf die erfreulichen Gefühle zu achten, die wir uns wünschen und ihnen ein besseres Zuhause zu geben, so dass sie gern ein bisschen länger bei uns verweilen …

Meine Anregung zu diesem Kurzartikel bekam ich beim Lesen des Leitartikels “Vui zvui Gfui” (“bayrisch: Viel zu viel Gefühl” von Heiko Ernst in einem Heft von “Psychologie heute” (2008).

Freitag, den 3.7.2009

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Leben: leicht und schwer

“Es ist leicht, das Leben schwerzunehmen. Und es ist schwer, das Leben leichtzunehmen.”

Erich Kästner schrieb diesen Satz voller Lebensweisheit. Ich denke, es ist sehr interessant und wichtig, sich hin und wieder die Quintessenz aus der Lebenserfahrung eines geschätzten Künstlers auf der Zunge zergehen zu lassen.

Vielleicht entgeht man dann der Versuchung, in schwierigen Stunden zu bedrückt zu sein und in leichten, schönen zu übersehen, wie viel Anlass zur Freude und zu Dankbarkeit man hat.

Ich zitiere Erich Kästner aus “Tausendmal in Gänsefüßchen – Aphorismen, Zitate, Gedanken + Einfälle”, gesammelt und herausgegeben von Herbert Theuerkauf, erschienen bei Koehler & Amelang . Leipzig.

Leipzig, den 2.7.2009

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Wohin verschwand das Wochenende?

An Erich Kästner muss ich heute Abend denken und seinen Satz: ” Die Zeit fährt Auto. Doch kein Mensch kann lenken./ Das Leben fliegt wie ein Gehöft vorbei.”

Ich entnahm diese Sätze dem “Zitatenlexikon”, herausgegeben von Ursula Eichelberger, erschienen im VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1983 und erschrecke angesichts der in Höchstgeschwindigkeit davon eilenden Zeit, die nicht einmal Raum für Kostproben von all dem lässt, was mich in diesen Tagen brennend interessiert.

Sonntag, den 21.6.2009

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