
Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
Aristoteles hinterließ uns diesen Satz und war – ganz objektiv – noch nicht mit so viel Unnötigem umgeben wie wir.
Zu viele Dinge, Überladenes, Accessoires, wohin man schaut, können zur Belastung werden und sind weder Ausdruck von Reichtum noch Geschmack.
Es lohnt sich, wieder einmal darüber nachzudenken, was in unserer Umgebung glücklich macht, was wirklich Atmosphäre schafft, was unentbehrlich ist und wovon wir uns trennen sollten.
Charlie Roberts treibt es auf dem Foto für uns auf die Spitze und zeigt: Trennung führt zur Befreiung.
Unter dem Titel Bitte in bisschen langsamer hat es die Kunst von Charlie Roberts am 29. 11. schon einmal in dieses Blog geschafft.
Dienstag, den 4.5.2010
Tags: "Charlie Roberts", Befreiung, Trennung

möchte ich heute Abend nur noch rufen. Aber die Zeit kennt, wie so oft, kein Erbarmen.
Bernhard Wicki drückte es so aus:
Es genügt schon lange nicht mehr, mit der Zeit zu gehen. Man muß mit ihr joggen.
Oder etwas tun gegen das überfüllte Leben? Sich trennen von manchem? Öfter Nein sagen?
Das Gemälde stammt von Charlie Roberts, das Zitat aus “Die allerschönsten Geistesblitze”, herausgegeben von Tania Schlie, Hubertus Rabe und Johannes Thiele, erschienen beim Marion von Schröder Verlag der Verlagshaus Gothestraße GmbH & Co. KG München.
Sonntag, den 29.11.2009
Tags: "Charlie Roberts", "überfülltes Leben", Zeit

Schrecklich, unerträglich – äußern flüchtend die einen.
Wunderbare Details, gekonnte Vielfalt loben die anderen, bleiben stehen, versenken sich in die Gemälde und verlieren sich (fast?).
Für mich sind die übervollen Bilder von Charlie Roberts große Kunst, weil sie auf kleinstem Raum symbolhaft modernes Leben einfangen: erdrückendes Überangebot von allem. Manche gewöhnen sich daran, andere scheitern an ihm …
Auf diese Malerei stieß ich im Blog “diskursdisko”. Noch mehr Eindrückliches vom Künstler ist hier zu finden.
Montag, den 21.9.2009
Tags: "Charlie Roberts", Detail, diskursdisko, Freude, Gemälde, Kunst, Leid, Modernes Leben, symbolhaft, Überangebot, Vielfalt