Die Grünen strickten im Bundestag. Da wurde hingeschaut.
Ansonsten war der Umgang mit Nadel und Faden als hausbacken verschrien. Häkeln, Stricken, Sticken war seit langem keinesfalls in, sondern verpönt.
Doch jetzt gibt es sogar
Kunst aus Maschen.
Fäden unterschiedlichster Art wurden plötzlich als ein Material entdeckt, das das, was vom modernen Menschen verlangt wird, nämlich flexibel und mobil zu sein, unmittelbar und unverfälscht verkörpert. Dadurch inspiriert es die Kreativen wie nie zuvor.
So bessert die Künstlerin Juliana Santacruz Herrera in Paris auf ihre ganz eigene Weise die Straßen aus (via iGNANT). Und im Züricher Museum für Gestaltung ist noch bis in den Juli hinein eine tatsächlich sehr ungewöhnliche Kunstausstellung unter dem Titel
Neue Masche
Gestrickt, gestickt und anders
zu bewundern. Sehenswert!









Toller Post, ich komme ab jetzt regelmaessig