Ressourcen sind endlich.
Für eines der Ledersofas mit den derzeit im Trend liegenden größeren Maßen, den Wohnlandschaften, müssen gleich mindestens 5 bis 6 Rinder ihr Äußeres zur Verfügung stellen.
Erschwert wird das Verarbeiten der auch für Garnituren immer mehr geschätzten und beliebter werdenden Naturprodukte dadurch, dass Lebendiges nicht überall gleich dick oder dünn ist, dass Qualität sich unterschiedlich verteilt und für immer ablesbar bleibt, was einem Lebewesen, ob Tier oder Pflanze, im Laufe seines Lebens widerfuhr, ob es unter optimalen Lebensbedingungen und ohne größere Störungen heranwachsen durfte oder nicht.
So ist eine Entwicklung des Fraunhofer Instituts ein Segen. Sie wurde auch mit dem Innovationspreis für Klima und Umwelt 2011 ausgezeichnet.
Es handelt sich dabei um eine Software mit dem Namen AutoPacker-Suite.
Sie optimiert Schnittbilder auf Leder, Textilien, aber auch auf Holz oder Blechen so, dass effektiver zugeschnitten und vorgegebenes Material damit um 30 % mehr ausgenutzt werden kann als bisher.
Der entstehende Abfall wird dementsprechend reduziert.
Im Link versteckt sich im mittleren Teil ein solches, von der Software AutoPacker-Suite des Fraunhofer Instituts für eine spezielle Rinderhaut erstelltes Schnittbild,
das in diesem Fall dazu führt, dass 83 % der Haut genutzt werden können.
Die Farben zeigen die unterschiedlichen, daraus entstehenden Lederqualitäten. Nur die hellblau gefärbten Teile haben höchste Güte und können auch für die Ledersofas in exklusivsten Lederarten verarbeitet werden.







