Wednesday, 20.09.2017

Keine Angst Männer

Die Midlife-Crisis gibt es nicht,

fanden Forscher der Uni Zürich heraus.

Jeder Vertreter des starken Geschlechts, der an das Alter über 32 am besten noch nicht denken will, kann nun dank des Fortschritts der Wissenschaft befreit durch- und aufatmen.

Die Krise ist nichts als ein Gerücht,

wenn auch tief im Bewusstsein der Allgemeinheit verankert.

Abgesehen davon, dass keiner hundertprozentig weiß, wann – vor allem wegen der steigenden Lebenserwartung – die Midlife-Crisis auf Tag und Jahr genau anfangen und enden würde, also festgesetzt werden müsste, ist inzwischen unumstößliche Tatsache, dass die Jahre von 32 bis 50, 55, in der Männer eine ähnliche Krise wie in der Pubertät erleben sollen, nicht gefährdeter und geschüttelter sind als in einem anderen Lebensabschnitt. Sie stellen sich in der Rückschau sogar meistens als die schönsten heraus. Der berufliche Aufstieg ist geschafft,

Mann weiß, wer er ist,

wo, mit wem und wovon er leben will.

Alles wäre perfekt,

würde da nicht manchmal so etwas wie ein Anflug von Langeweile, Wehmut über das nur eine Leben oder Sehnsucht nach mehr beim Abenteurer Mann anklopfen.

Wenn der Abenteurer oder der Neugierige die Oberhand gewinnt,

Mann Hals über Kopf noch in einen anderen Beruf einsteigen, ein zweites Leben mit Geliebter probieren oder sich einen viel zu teuren Flitzer kaufen muss – eine hormonelle Krise ist es nicht.

Tja, Männer …

Foto zu keine Angst Männer: Petra Bork /pixelio.de

Bericht über Studien in GEO 05|2011, S. 144 DER POPULÄRE IRRTUM Mitten im Leben



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