Archiv für die Kategorie 'Wohnen'

Etwas wagen?

“Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig”, las ich während einer Zugfahrt, in Abständen immer wieder eingeblendet, auf dem bahneigenen Bildschirm. Seneca soll ihn niedergeschrieben haben.

Ob es tatsächlich so ist?

Menschen haben unterschiedliche Gaben. Und wenn sie für eine Sache gänzlich fehlen, sollte man, denke ich, klug genug sein, die Finger davon zu lassen und sie denen übergeben, die mehr davon verstehen, die geeigneter sind als man selbst, denjenigen, die ein Gespür dafür haben. Eine spezielle Begabung für etwas lässt sich nicht wettmachen durch Wagnis oder den unbedingten Ehrgeiz, es auch zu bringen.

Am richtigen Platz ist beispielsweise ein Taxifahrer, dem das Fahren liegt, der es gern macht, den es nicht überanstrengt, der schnell und mühelos reagieren kann. Er wird nicht die Nerven verlieren und auch bei Überstunden freundlich bleiben. Für alle anderen jedoch wird ihre Arbeit schnell zur übergroßen Strapaze, vielleicht sogar zur Gefahr für Gesundheit und Leben.

Versuchen Sie in Ihrem Leben doch einfach das gut zu machen, was Sie können, was Ihnen liegt. Wagen Sie es, daran zu arbeiten und es immer weiter zu verbessern. Der Erfolg ist Ihnen dann wahrscheinlich vorprogrammiert.

Und überlassen Sie das, wofür Ihnen jegliche Antenne fehlt, lieber den anderen, wenn es möglich ist – zum Beispiel beim Einrichten Ihrer Wohnung, bei Handwerkerarbeiten, beim Nähen von Gardinen, beim Bücherschreiben oder Programmieren von Computern. Es muss nicht jeder alles können und mögen.

Ich befürworte damit aber keinesfalls billiges Drückebergertum – zum Beispiel bei den unumgänglichen Arbeiten im Haushalt. – Also verstehen Sie mich bitte nicht falsch.

Sonntag, den 26.7.2009

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Ledersofa hart oder weich

Stockholm

Es geht ganz nach Ihren Wünschen und nach Ihrem Geschmack. – Beides ist möglich, ein schön weiches Sitzmöbel oder eben ein härteres.

Umgesetzt wird der gewählte Sitzkomfort durch die entsprechende Kombination von Wellenunterfederung und Gurtbespannung unter Verwendung eines Gestells aus Massivholz.

Gepolstert wird mit Polyätherdruckschaum. Das bringt folgende Vorteile: er ist frei von Staub und Bakterien und dennoch atmungsaktiv, er hat ein sehr geringes Gewicht und passt sich dem Körper durch seine Elastizität ideal, ja punktgenau an.

Alles, was beachtet werden muss, von Fachleuten im rechten Maß und geschickt miteinander verknüpft, lässt Sie dann nach 8 bis 12 Bestellzeit auf Ihrer Ledercouch sitzen – weicher oder härter, wie es Ihnen besser gefällt.

Bei dem abgebildeten Sofa handelt es sich um das Modell “Stockholm” aus unserem Shop.

Mittwoch, den 1.7.2009

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Sind Sie anderer Meinung?

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Die früh verstorbene Schriftstellerin Brigitte Reimann fasste in einem Satz zusammen, was für sie im Leben wichtig war:

“Der Mensch soll ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und ein Kind zeugen.”

Ich zitiere aus ihrem Roman “Franziska Linkerhand”, Berlin 1974, S. 118.

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Das untere Foto stammt von Kerstin Nimmerrichter.

Montag, den 22.6.2009.

Ein Kommentar

Am besten entspannen

Wie das dem einzelnen nach einem Tag voller Stress und manchmal auch voller Ärger am besten gelingt, ist unterschiedlich. Ein heißes Bad, eine Massage, einen Abend mit Freunden, einen Kinobesuch mögen und schätzen viele.

“Zeitung lesen auf der Couch”, ist für den ARD-Moderator der Tagesthemen, Tom Buhrow, die beste Art, zur Ruhe zu finden und Abstand zur Arbeit zu gewinnen.

Ich las es im Gesundheitsmagazin der IKK Sachsen und freute mich, weil auch für mich nach getaner Arbeit ein paar Leseminuten, besser noch eine Lesestunde auf meinem grünen Ledersofa der Inbegriff für Atem und neue Kraft schöpfen sind. Freude bringt ein solcher Tagesausklang außerdem.

Und die Aussage von Tom Buhrow beruhigt mich in Zeiten der Wirtschaftskrise, weil sie zeigt, dass das gute alte Sofa niemals aus der Mode kommen wird.

Donnerstag, den 11.6.2009

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Das Zuhause – Ort der Zuflucht oder einer, den wir fliehen?

“Zu Hause dürfen wir uns verwöhnen. Wenn wir wollen, schauen wir uns mit einer Bierdose in der Hand das Fußballspiel an. Wir können uns so schick oder leger anziehen, wie es uns gefällt. Wir lümmeln uns in einer Jogginghose oder verdösen den Tag in einem Kaftan. Hier lackieren wir unsere Nägel, hören Musik, lesen Bücher oder baden stundenlang. Hier können wir tun und lassen, was wir wollen, können ganz wir selbst sein. Angesichts der Anforderungen der heutigen Zeit haben jedoch die Wenigsten oft Gelegenheit dazu. Wir stehen im letzten Moment auf, duschen, stürzen eine Tasse Kaffee hinunter und laufen zum Bus. Wir kommen spät nach Hause, essen rasch noch einen Bissen vor dem Fernseher und gehen schlafen. Am nächsten Tag beginnt alles wieder von vorn – eine einzige Hektik. Am Ende der Woche ist das Haus ein Riesenchaos mit Wäschebergen, überquellenden Mülleimern, ungeöffneter Post, verstreuten Klamotten und gähnender Leere im Kühlschrank. Unser Wochenende verbringen wir überall, Hauptsache nicht daheim, damit wir das ganze Durcheinander nicht ansehen müssen. Und um unserem chaotischen Leben einmal zu entkommen, buchen wir teure Urlaubsreisen.

So muss es aber nicht sein. Wie sehr man sein Zuhause mag, ist eine Frage der Zeit, die man dort verbringt. Versuchen Sie nicht, ihm zu entfliehen – machen Sie es zu Ihrer Zuflucht. Tun Sie etwas gegen das Chaos, lassen Sie Ihrem Zuhause dieselbe Sorgfalt angedeihen wie sich selbst.”

(Zitiert aus Tamsin Blanchard: “love your home wohnen wie es zu mir passt”, erschienen im Verlag Georg D. W.Callwey GmbH & Co. KG, München)


Mittwoch, den 6.5.2009

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Ein Bad für Teppiche und Möbel

Nur für ein paar Tage war ich Ende September/ Anfang Oktober letzten Jahres zum Entspannen an die Ostsee gefahren, um auf einer Insel zur Ruhe zu kommen. Da die meisten Urlauber um diese Jahreszeit schon wieder abgereist waren, traf ich auf gute Voraussetzungen dafür, dass mein Wunsch nach Abgeschiedenheit und ungestörtem Erleben der Natur in Erfüllung gehen könnte, viel bessere als im Sommer.

Mein Handy hatte ich nur für den Notfall mitgenommen und alle Verwandten und Bekannten darum gebeten, mir Einsamkeit zu gönnen statt allgegenwärtiger Klingeltöne.

Aber dann kam er, dieser Anruf, mit dem ich nicht gerechnet hatte: Zu Hause, zwei Etagen über meiner Wohnung, war es zu einem Wasserschaden größeren Ausmaßes gekommen. Hinter den Fliesen im Bad war etwas kaputtgegangen, als keiner zu Hause war, der es hätte sofort bemerken können. So stürzten regelrechte Wassermassen nach unten und zwangen Teppiche und Möbel gleich in mehreren Etagen zum Baden.

Es folgten Wochen voller Nässe und Geruchsbeeinträchtigung mit viel Aufregung, mit Zeitverlust durch Begehungen und Schadensbegutachtungen, mit manchmal unerträglicher Lärmbelästigung durch Tag und Nacht laufende Trocknungsgeräte und anschließend nochmals nicht enden wollenden Einschränkungen der Wohnqualität durch laufende Handwerkerarbeiten.

Aber das Glück im Unglück war: Der Hauseigentümer hatte eine Gebäudeversicherung und ich eine Hausratversicherung. Der Versicherer des Hausbesitzers bezahlte alle von diesem in Auftrag gegebenen notwendigen Sanierungsarbeiten und entschädigte auch die Mieter für ihren Ärger und Verdruss. Und mein Hausratversicherer kam schließlich für alle persönlichen Schäden an muffigen, gewellten Teppichen und den Möbeln auf, die ihr Furnier verloren hatten oder aufgequollen waren.


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Ledersofa Onlineshop

Nehmen wir einmal an, Sie liebäugeln seit einiger Zeit mit dem Kauf einer weinroten Ledercouch mit Sesseln, weil Leder so warm, natürlich, fast lebendig wirkt, dazu geschmeidig, pflegeleicht ist und diese Ausstrahlung hat, die Sie besonders lieben und die nach Ihrer Überzeugung auch von keinem anderen, noch so interessanten Bezugsmaterial erreicht wird.

Aus diesem Grund hätte man Sie in den letzten Wochen des öfteren in Möbelhäusern antreffen können, wo Sie samstags schlenderten, sich umschauten und das Sitzgefühl auf verschiedenen Modellen probierten. Hin und wieder wurden diese vergnüglichen Shoppingstunden jedoch vom Blick auf die Preise erheblich gestört, die so gar nicht zu Ihrem Budget passen.

Ihr Freund ist nicht so gern auf Shoppingtour wie Sie und empfiehlt den wesentlich einfacheren und preiswerteren Kauf über das Internet. Dort erstehen Sie zwar schon bedenkenlos ihre Bücher und Tickets, aber ein Sofa? Da stellen sich Zweifel ein. Würde das Leder auch so weich sein wie das italienische Rindsleder, auf dem Sie neulich saßen und wären alle Nähte zwischen den insgesamt 5 oder 6 Häuten, die pro Sitzgarnitur gebraucht werden, tatsächlich so perfekt wie der Online-Anbieter mit den schönen Modellen verspricht? Und ginge mit der Bezahlung einer so großen Summe und mit der Datenübertragung alles in Ordnung?

Beim Online-Shopping geht es um Vertrauen. Können Sie sich auf den Händler verlassen?

Studien zeigen, dass die Bereitschaft für größere Anschaffungen über das Internet mit der Häufigkeit wächst, mit der online gut gekauft wird. Offenbar gilt auch hier, Übung macht den Meister.

Trauen Sie sich! Das Modell Locarno finden Sie in unserem Shop oben rechts.

Montag, den 9.3.2009

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Sofaglück

“Versetzen Sie sich in einen Winternachmittag mit einer Kanne voll Tee, einem Buch, einer Leselampe und zwei oder drei großen Kissen als Rückenstützen. Nun machen Sie es sich bitte bequem. Nicht in dem Bestreben, es anderen Leuten zu zeigen und zu sagen, wie sehr Sie es genießen. Ich meine, einfach so, dass Sie sich wirklich, für sich allein, wohl fühlen. Sie stellen den Tee irgendwo hin, wo Sie ihn bequem erreichen können, aber möglichst auch so, dass Sie ihn nicht versehentlich umstoßen. Sie biegen die Leselampe so herunter, dass sie auf das Buch scheint, aber nicht zu grell und nicht so, dass die nackte Glühbirne Sie blenden kann. Sie stopfen die Kissen hinter sich und ordnen sie sorgfältig, eins nach dem anderen so, wie Sie es brauchen, um Rücken, Kopf und Arm abzustützen; so dass Sie alles in möglichst bequemer Lage tun können: Ihren Tee schlürfen, lesen und träumen”, empfiehlt einer der gefragtesten Architekten der amerikanischen High-Society Christopher Alexander nach sechzig Berufsjahren. (Aus Witold Rybczynski “Verlust der Behaglichkeit”, erschienen im Deutschen Taschenbuch Verlag)

Die abgebildete Ledercouch San Francisco finden Sie im OnlineShop oben rechts, lieferbar in über 30 Farben, unterschiedlichen Lederarten und Zusammenstellungen.

Sonntag, den 1.3.2009

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“Wenn einem ein Raum gefällt,

dann spürt man das, man denkt es nicht. Architektur ist eine sinnliche Kunst”, äußerte der bekannte Schweizer Architekt Peter Zumthor. Genauso ist es mit der Inneneinrichtung. Wie ich mich in meiner Wohnung oder in der eines anderen fühle, kann ich nicht entscheiden. Es geschieht. Im günstigsten Fall atme ich auf, möchte bleiben, im schlechtesten fühle ich mich unwohl, bedrückt und habe den Wunsch, sie möglichst schnell wieder zu verlassen.

Ganz neue Raumeindrücke, die überrascht und fasziniert stehen bleiben lassen, entstehen oft schon durch ungewohnte Anordnungen. So muss beispielsweise ein Ecksofa gerade nicht in die Ecke des Raumes gestellt werden, sondern kann frei im Wohnzimmer stehen, dadurch besonders einladend wirken und dem Zimmer ungeahnte Großzügigkeit verleihen.

Das oben abgebildete Ledersofa, exakt beschrieben im Shop, den Sie oben rechts anklicken können, ist wie alle unsere angebotenen Eck-, Rundsofas und Couchgarnituren so qualitativ hochwertig, dass es frei im Raum stellbar ist.

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Öko-Schick hin oder her

“Wozu taugt ein Haus, wenn man keinen anständigen Planeten hat, auf dem man es bauen kann?”

Das ist eine Frage, die nicht nur den Autor dieses Satzes umtreiben sollte, Herrn Henry David Thoreau, Walden (zitiert aus “Wohnen” von Kim Johnson Gross, Jeff Stone, Julie V. IOVINE, Droemer Knaur Verlag München).

Hinsichtlich unserer Inneneinrichtung können wir zum Umweltschutz, zum Erhalt eines Planeten, auf dem man gern baut, schon dadurch beitragen, dass wir zum Beispiel kein Möbelstück aus Holz von Baumarten kaufen, die vom Aussterben bedroht sind, wie Teak, Mahagoni, Zeder, Ebenholz, Redwood, Liane und Rosenholz.

Montag, den 16.2.2009

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