Michelangelo-Effekt
Man kann ihn nur erreichen, wenn man bei der Partnerwahl nicht auf eine Wahl nach dem Motto Gegensätze ziehen sich an hereinfällt.
Denn nur wer uns liebt und uns zugleich ähnlich ist, hat wirklich Einfluss auf uns, kann uns verändern, unsere ganze Schönheit und alles, was in uns steckt, freilegen – ähnlich dem großen Künstler Michelangelo, der Ideales aus einem Felsblock, einem kantigen, groben Klotz, zauberte und uns zeigt, was verborgen und unvermutet in ihm schlummerte.
Nach ihm ist deshalb das von amerikanischen Forschern entdeckte und überraschende Phänomen benannt worden, der Michelangelo-Effekt unter Liebenden.
Aber nicht nur Schönheit wie beim Künstler, sondern alle unsere Gaben und möglichen Entwicklungen kann ein ähnlicher Partner aus uns herausholen, wenn er uns etwas zutraut, uns unterstützt, unsere Aktivität herausfordert und einfühlsam ist.
Das Foto zeigt die David-Skulptur von Michelangelo. Den Artikel über den idealen Partner, mit dem wir uns selbst dem Idealbild annähern können, fand ich unter dem Titel “Der Michelangelo-Effekt” in Psychologie heute vom September 2009. Geschrieben wurde er von Susie Reinhardt auf Seite 10 der Zeitschrift.
Montag, den 22. 2.2010











