Die Mimik von Menschen und Dingen
Mit 43 Muskeln kann der Mensch im Gesicht über 10 000 kleine Bewegungen ausführen und seinen jeweiligen Gefühlszustand bestens ausdrücken. Der Forscher Paul Ekman entwickelte für alle diese Möglichkeiten ein faszinierendes Codesystem, so dass genauen und geschulten Beobachtern des Gegenübers kaum noch etwas verborgen bleiben muss.
Wird beispielsweise Ärger unterdrückt, bewegen sich die Augenbrauen. Sie ziehen sich in Richtung Nase zusammen. Die Augen werden dabei größer und starrer.
In nicht einmal einer Fünftelsekunde kommt es anschließend zu einem Zusammenpressen der Lippen, bei dem die Wangenknochen gleichzeitig ein wenig nach oben gehen.
Und andererseits löst natürlich ein Lachen und selbst ein künstliches Lachen, ein Aktivieren der Gesichtsmuskeln, im Nervensystem Veränderungen aus, die einen selbst glücklicher und anschließend andere froher machen, weil ein lachender Mensch sympathischer wirkt und Ausstrahlung besitzt, die unweigerlich positiv abfärbt.
All das beweist: Es gibt die Falten und Fältchen, deren Nichtexistenz uns ärmer machen würde – sowohl bei den Menschen als beispielsweise auch bei schönen weichen Dingen, mit denen wir uns umgeben.
Auf das von Manuela Imre mit dem amerikanischen Psychologen Paul Ekmann geführte Interview zum Thema Glück ist eine Frage der Mimik stieß ich in emotion 0308 S. 78 bis 81.
Bei der bequemen Eckcouch mit einladenden, weichen Falten handelt es sich um das Ledersofa Cannes.
Samstag, den 13.3.2010












