Archiv für die Kategorie 'Modernes Leben'

Ein konkurrenzloses Sofa

Für eine solch atemberaubende Sicht kann man auch auf einem Steinsofa liegen.

Die Künstler Amy Mihyang sowie Michael und Lynn Chealander (via iGNANT) haben zwar ihre Freude daran, auf ihren Urlaubsfotos die neugierigen Betrachter damit zu verblüffen, dass immer eine Person verkehrt herum auf dem Boden liegt.

Mir ist es jedoch darüber hinaus noch wichtig, davon zu erzählen, dass der Mensch unbedingt sein Sofa zu Hause, aber eben auch den Tapetenwechsel braucht, um in seiner Freizeit ab und an woanders zu sitzen und zu liegen als sonst immer.

In diesem Sinn:

Geh deinen Weg und lass die Leute reden (Dante Alighieri).

Freitag, den 5. 3. 2010

Keine Kommentare

Richtig leben

Weise  Lebensführung gelingt keinem durch Zufall. Man muss, solange man lebt, lernen, wie man leben soll (Seneca).

Das Foto der Installation zum modernen Leben von Johanna Hullár fand ich bei Slanted.

Sonntag, den 28.2.2010

Keine Kommentare

Verschiedene Welten

Was man liebt, sagt viel über einen selbst aus.

Die Fotos mit je einem Sitzmöbel zeigen drei verschiedene Welten und offenbaren: der eine mag es romatisch, der andere nüchtern und supermodern, der andere elegant und bequem.

Jeder offenbart damit auch ein Stück der Welt, die er sich wünscht und deren Teil er in seinen Träumen und hoffentlich auch in der Realität ist oder wenigstens wird.

Denn:

Das ganze Leben ist ein einziges Wiederanfangen (Hugo von Hofmannsthal).

Das obere Foto von RICOR aus Taiwan fand ich bei iGNANT, das zweite mit dem Hocker des Kolumbiers Danilo Calvache bei Stilsucht und das Leder Sofa Torino in unserem Shop.

Freitag, den 26.2.2010

Keine Kommentare

Möglichkeiten des modernen Wohnens und Lebens


Was gibt es nicht alles für Möglichkeiten beim modernen Wohnen und Leben!

Für den einen bedeutet modernes Wohnen beispielsweise, einen verrückten Tisch im Wohnzimmer zu haben, der gleichzeitig ein Bücherregal ist, für den anderen bedeutet modernes Leben, zu entschleunigen und in der sich schnell verändernden Welt bewusst Traditionelles in Blick zu nehmen und zu bewundern.

Den verrückten Tisch fand ich bei Stylespion, das untere Foto schoss ich auf Traditionstour im letzten Herbst in Potsdam.

Mittwoch, den 24.2.2010

Keine Kommentare

Clever sein

Als Perfektionist sind Sie es nicht, sondern verschenken oder verplempern kostbare Zeit!

Der “Sucht, vollkommen sein zu wollen”, erliegen nach Meinung der Experten vor allem ehrgeizige und unsichere Menschen. Aber es ist wohl keiner davor gefeit, oft oder weniger oft davon zu träumen, auch so perfekt zu sein, oder wenigstens zu erscheinen, wie beispielsweise manche Größen der Leinwand.

Perfektionismus steht gegenwärtig insgesamt hoch im Kurs und wer es ist, heimst viel Lob ein. Aber in Wahrheit ist niemand perfekt, sondern erzeugt sich mit dem Wunsch danach oft nur kontraproduktiven Erfolgsdruck.

Versuchen Sie es lieber wenigstens hin und wieder mit dem sogenannten Pareto-Prinizip!

Vilfredo Pareto fand heraus, dass fast überall mit 20 Prozent Engagement schon 80 Prozent des angestrebten Zieles oder Erfolges erreicht werden. Die restlichen 80 Prozent unserer Kraft, unseres Einsatzes, krönen unsere Leistung, machen sie perfekt, aber verhindern oft, dass wir gehetzt und gejagt noch liebenswert, entspannt, locker sind und auch einmal Zeit dazu haben, ans Meer oder in die Berge zu fahren.

Weniger verkrampft und verbissen werden wir mehr gemocht.

Die Anregung zu diesem Thema gab mir Michael Aust mit seinem Artikel “Wie schaffe ich es, weniger perfektionistisch zu sein?” in emotion 03/08, S. 72/ 73.

Das Sehnsuchtsbild von Sisilia Wolf aus Kalifornien flatterte via iGNANT ins Haus.

Dienstag, den 16.2.2010

Keine Kommentare

Was Talente mit uns machen können

Niemand weiß, was in ihm steckt, bevor er nicht versucht hat, es herauszuholen (Ernest Hemingway).

Denn irgendwann, spätestens: Im Alter bereut man vor allem die Sünden, die man nicht begangen hat (William Somerset Maugham).

Ich kenne Menschen, die im Alter bitter wurden, weil sie sich nicht ausprobierten, solange sie die Gelegenheit dazu hatten.

Sie würden anders leben, könnten sie nochmals anfangen.

Aber ich kenne auch solche, die ihre Talente und Neigungen so einseitig entwickeln, dass sie freiwillig wie im Gefängnis leben und es nicht mehr verlassen oder gar verlassen wollen.

Auch ihnen fallen wohl eines Tages Schuppen von den Augen …

Das Foto verdanke ich Yuling Deng, einem chinesischen Künstler, der in New York lebt (via Sweet Station).

Montag, den 8.2. 2010

Keine Kommentare

Wohnwünsche

Von außen mag es traditionell oder supermodern aussehen.

Überall, auch auf dem Land und besonders in den Großstädten, wächst die Zahl der “neuen  Haushaltstypen”, wie die Soziologen sie nennen. Das sind Singles, in einer Partnerschaft Lebende oder Alleinerziehende, die ihre spezielle “Familienform” frei gewählt haben und ganz und gar positiv sehen. Sie sind nicht mehr überzeugt davon, dass sie etwas verpassen, wenn sie keine vollständige Familie haben.

Diese Art zu leben wird von den Fachleuten auch nicht als Modeerscheinung gesehen, sondern als längerfristige Entwicklung.

Wer genügend finanzielle Mittel hat, gibt sich auch nicht mehr zufrieden mit 39 qm, die 1995  in Westdeutschland jeder Bürger durchschnittlich zur Verfügung hatte, auch nicht mit 62 qm, die allein Wohnende 1993 für sich in Anspruch nahmen.

Die Wünsche der “neuen Haushaltstypen” gehen hin zu einer immer größeren, sehr individuell gestalteten Wohnfläche, möglichst direkt in der Stadt und am liebsten in der Nähe von Freunden.

Das Foto zeigt Halberstadt. Die Informationen über Wohnwünsche fand ich in “Soziologie des Wohnens” von Hartmut Häußermann und Walter Siebel, Juventa Verlag Weinheim und München.

Samstag, den 16.1.2010

Keine Kommentare

Bitte keine Abstürze!

Auf und ab

Erst kommt eine herrliche Bergfahrt, dann das Schweben im siebten Himmel. Dann der unweigerliche Absturz?

Muss das sein?

Ein einfühlsamer Partner ist für dauerhafte Beziehungen wichtiger als ein reicher, wissen die Psychologen.

Und tatsächlich legen laut einer Studie diejenigen, die nach 1945 und vor 1991 geboren sind, bei der Suche nach einem Lebenspartner zuerst Wert auf Lebensqualität und die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung für beide Partner.

Leider spielt bei den noch später Geborenen der Gedanke an eine gute Partie zum Teil wieder eine größere Rolle. – Wegen der schwieriger werdenden, Angst machenden Lage auf dem Arbeitsmarkt, erklären die Psychologen.

Das Foto verdanke ich dem Schweizer Künstler Olaf Breuning, via iGNANT. Die Studienergebnisse las ich in Psychologie heute von Oktober 2006, S. 9.

Donnerstag, den 14.1.2009

Keine Kommentare

Gute Wünsche zum neuen Jahr mit Kunst von Damien Hirst?

Damien Hirst

Damien Hirst hat keine Skrupel zu schockieren. – Ich schon.

Wenn ich nicht vor ein paar Tagen in einer Kultursendung gehört hätte, dass sein Totenschädel mit 8601 Diamanten inzwischen zur bedeutendsten Plastik der letzten 10 Jahre aufgestiegen sei, hätte ich Ihnen das Foto davon wohl nicht zugemutet.

Nun tue ich es. Warum?

Weil ich Ihnen einerseits für 2010 viel Freude und Gesundheit wünschen will und zugleich, dass Sie die Vergänglichkeit nicht ignorieren, tabuisieren, sondern die Kostbarkeit eines jeden Tages in Blick nehmen.

Und weil ich andererseits von Herzen wünsche, dass Sie und ich Tag für Tag mit weniger als 8601 Diamanten zufrieden sind.

Damit nicht nach uns die Sintflut kommt …

Das Foto fand ich bei Focus online. Das Foto ist verlinkt.

1.1.2010

Ein Kommentar

Der Wind der Veränderung

Robotervogel

Er wird uns auch 2010 umwehen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie in ihm fliegen lernen wie dieser Robotervogel oder dass es Ihnen gelingt, glänzende eigene Ideen zu entwickeln, sinnvoll mit diesem unberechenbaren Etwas umzugehen. Denn:

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen (chinesisches Sprichwort).

In diesem Sinne einen guten Rutsch!

Silvester 2009

Keine Kommentare

Ältere Einträge »