Archiv für die Kategorie 'Menschen mit Ideen'

Die “Musik des Lebens” oder alles besser als Aggression

Fahrendes Sofa

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, woran die verschiedenen Menschen ihre Freude haben.

Edd China, ein Engländer, liebt beispielsweise “fahrende Möbel”.

148 km/ h schafft sein Sofa, mit dem er es ins Guiness-Buch der Rekorde schaffte.

Aber so abwegig ein rasendes Sofa für den einen oder anderen sein mag: Durch das, was die Menschen lieben und verwirklichen, wird die Welt bunter oder entsteht die “Musik des Lebens”, von der Theodor Fontane sagt: “Man muss die Musik des Lebens hören. Die meisten hören nur die Dissonanzen.”

Oder bringen sie sogar erst hervor …

Das Foto und die Information über Edd China fand ich bei Engadget German, das Fontane-Zitat in einem Kalender.

Donnerstag, den 5.11.2009

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Einstimmung auf den Sonntag

Baumhaus

Horace Burgess baute diesen in der Zivilisation ungewöhnlichen Platz zum Wohnen in und mit der Natur – in Tennessee, genauer gesagt in Crossville: Ein Baumhaus mit 30 Metern Höhe, 10 Stockwerken und sogar einem Basketballplatz auf den insgesamt 1000 Quadratmetern.

Die Bauzeit betrug 12 Jahre. – Und der Bauherr fühlte sich von Gott zu diesem Meisterwerk aus Holz für 8000 Euro beauftragt, das von 258 000 Nägel zusammenhalten wird und auch einen Glockenturm besitzt – aus Sauerstoffflaschen. Im Sommer sagt er danke für sein Leben mit Gartenblumen, die den Namen Jesus schreiben.

Er empfindet wie Christian Morgenstern, den Herr Burgess vielleicht nicht einmal kennt: “Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiter zu wandern.”

Das Foto und die Information fand ich bei Engadget German.

Samstag, den 17.10.2009

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Deprimierende Verhältnisse?

vorher

Der Londoner Künstler James Reynolds weiß sie auf seine Weise umzukehren.

Er bebildert die Hinterlassenschaften der Wirtschaftskrise: trostlose, mit Spanplatten gesicherte und vernagelte Fenster und Türen.

nachher

Er verwandelt Beige in Farbe, heruntergekommene Fassaden in ansehnliche Häuserfronten, schafft so etwas wie Potemkinsche Dörfer, aber schützt die Menschen, die dort leben, vor Depressionen.

Viele Kritiker werden beanstanden, dass er damit den “tatsächlichen, verheerenden Zustand” der Gebäude verbirgt. Ich bin auf der Seite des Künstlers, denn: Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

Die Fotos fand ich im iGnant Blog.
Bei dem Zitat handelt es sich um eine chinesische Weisheit.

Montag, den 12.10.2009

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Sofasitzen mit Sinn

anna_mutter01

Mit Leidenschaft entdeckt die Fotografin Anna Mutter, was sich festzuhalten, was sich zu zeigen lohnt und erzählt ungewöhnliche Geschichten.

Für ihre Diplomarbeit an der FH Hannover begleitete sie beispielsweise einen Clownkurs fotografisch, dessen Teilnehmer alle miteinander Senioren waren.

Statt Langeweile zu empfinden, umsonst auf die sehr beschäftigten Kinder zu warten oder gar depressiv zu werden, fanden diese nicht mehr jungen Leute einen Weg, dem Älterwerden mit seinen Problemen durch das Erlernen von Leichtigkeit zu begegnen.

Sie brechen dabei mit gesellschaftlichen Konventionen, gingen inzwischen sogar mit einem Bühnenprogramm auf Deutschlandtournee, leben einfach, brauchen kaum noch Tabletten, helfen sich, aber auch anderen durch die überraschende Verbindung von “Spaß und Altern”, von “Gemeinschaftsgefühl und Geborgenheit”.

Ich stieß auf die schönen und anregenden Fotos im Bildwerk3, erfuhr durch ein Interview von Marko Radloff mit der Künstlerin Anna Mutter auch viel über deren Werdegang und ihre Arbeit und suchte, neugierig gemacht, auf ihrer Homepage nach weiteren Geschichten in Bildern.

20_Seniorenclowns

Donnerstag, den 1.10.2009

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