Archiv für die Kategorie 'Lifestyle'

Weihnachten, Ostern

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Im Fernsehen sah und hörte ich Lea Linster.

Ich kannte sie noch nicht, diese luxemburgische, perfekt deutsch sprechende Spitzenköchin. Aber sie leuchtete mir sofort ein mit ihrer Leidenschaft für das Kochen, mit ihrem Lächeln, ihrer Souveränität.

Sie motivierte mich heute innerhalb von zwei, drei Minuten, Weihnachten eine knusprig braune Gans mit Thüringer Klößen und Fränkischem Sauerkraut auf den Tisch zu zaubern. Mich fasziniert, wie sie, der Versuch, Weihnachten so gut zu kochen, dass man sich Ostern noch daran erinnert.

Mit diesem Ziel werde ich nun auch antreten …

Denn was Rainer Maria Rilke unnachahmlich in seinem Herbstgedicht sagt:

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, …

gilt auch für den Verkauf von Sofas aus unserem Shop – zumindest bis nach Weihnachten.

Feiern Sie, kochen Sie …

Dienstag, den 22.12.09

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Sofas gegen Depressionen

buntes Sofa 3.9.09

“Pixelstoffe” – sehr modern klingt das.

Sie wurden ursprünglich auch für Männer entworfen, die Computer und Pixel wohl im Schnitt noch immer mehr lieben, als Frauen es tun.

Der spanische Designer Cristian Zuzunaga hatte die Idee dazu, verzerrte erstmals Fotos von großen Städten wie beispielsweise Shanghai, zoomte sie heran und verwendete die dabei entstehenden farbenprächtigen Quadrate gemeinsam mit dem Modedesigner Peter Smith für herrliche Stoffe auf aufregend designten, ansteckend lebensfrohen Sofas.

Schon die Abschlussarbeit von Zuzunaga und Smith, am Londoner Royal College of Art, erregte 2007 Aufsehen weit über London hinaus.

Ich fand solch ein “Sofa gegen Depressionen” im Tadenberg-Blog. Es ist das Modell Rue du Jour über Christophe Delcourt.

Donnerstag, den 3.9.2009

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Die Urlaubsreise kann nicht alles

An die nächste Reise, den großen Urlaub, werden meist hohe Erwartungen geknüpft, die nicht erfüllt, sondern enttäuscht werden, weil jeder sich selbst mit allen seinen Fehlern und oft nur heimlichen, also allen unausgesprochenen Wünschen mitnimmt.

Eine Empfehlung aus Irland lautet deshalb: “Mögest du dein Glück nicht in der Ferne suchen, bevor du es nicht in deinem eigenen Herzen gesucht hast.”

Sonntag, den 19.7.2009

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Der “Engel von Dresden”

Wie viele Menschen langweilen sich, ob sie nun alt und einsam oder arbeitslos und arm sind. Sie alle leiden an der “Decke”, die ihnen buchstäblich auf den Kopf fällt.

Dass es auch ganz anders sein kann, demonstrierte uns unabsichtlich Sabine Ball, eine ehemalige Millionärin, die jetzt im Alter von 83 Jahren starb und diese Woche als “Mutter Teresa von Dresden” beerdigt wurde, nachdem sie über 16 Jahre für die Ärmsten der Armen und mit ihnen in Dresden gelebt hatte. In einem ergreifenden Gottesdienst wurde in der Dresdner Kreuzkirche Abschied genommen von dieser ungewöhnlichen Frau, die als ehemals Schöne und Reiche genau die Tage als arm empfand, in denen sie lediglich in der Sonne lag oder beim Shoppen Geld für Schmuck und luxuriöse Kleidung verschleuderte. Zunehmend schlechter fühlte sie sich in ihrem Leben, das sie im äußeren Glanz führte, aber innerlich immer leerer machte.

Um nicht zu erstarren – auch angesichts von Alkoholproblemen ihres Mannes -, nahm sie Abschied von diesem endlosen Nichtstun im Reichtum, das heute wie damals vielen Menschen als der Inbegriff von Glück erscheint und machte sich auf die Suche nach echtem Lebenssinn.

Das war nicht ohne schwerwiegende Entscheidungen möglich. Sie trennte sich von ihrem Mann, dem Reichtum und Luxus, suchte mit ihren zwei Söhnen zunächst Erfüllung in der Künstlerszene Kaliforniens, dann auf einem von ihr gekauften Stück Land, auf das sie Hippies und Drogenabhängige zum gemeinsamen Leben einlud, in der Hoffnung diese von ihrer Drogensucht zu befreien.

Um auch den Buddismus kennen zu lernen, der ihr zunächst viel versprach, reiste sie nach Indien, kehrte aber nach drei Monaten zurück, ohne gefunden zu haben, was sie suchte. 1971 geschah dann etwas Unerwartetes mit ihr. Sie wurde Christin, und plötzlich begann es in ihr zu strahlen und sie zu drängen, ab jetzt für andere da zu sein und ihnen zu helfen.

Daraufhin gründete die in Königsberg geborene, 1949 nach Amerika ausgewanderte Sabine Ball in Brooklyn ein evangelisches Projekt für Junkies und Straßenkinder, kümmerte sich in Kalifornien um misshandelte Frauen, eröffnete ein Schwesternhaus für sie und setzte sich in der Hospizarbeit ein.

Nach der Wende in Deutschland entschloss sich die Frau, die 1945 die Bombardierung der Stadt Dresden miterlebt hatte, in diese Stadt zurückzukehren und dort für die da zu sein, die als Kinder und Jugendliche z. T. sich selbst überlassen waren, auf der Straße lebten oder aus den verschiedensten Gründen keinerlei Orientierung für ihr Leben hatten und um Menschen, die in dieser Umbruchzeit aus der gewohnten Bahn geworfen, zum Alkoholiker oder obdachlos geworden waren. So eröffnete sie 1993 in einem abgewirtschafteten, ehemaligen Schnapsladen ihr Café “Stoffwechsel”, ein gemütlich eingerichtetes “Wohnzimmer”, in dem sie Kinder und Jugendliche, Haltlose und Abgestürzte bewirtete, mit Kleidung versorgte, sie voller Wärme tröstete und in Güte weiterhalf. Parallel dazu baute sie, am Bedarf orientiert, einen Second-Hand-Laden auf und sorgte für das Entstehen von zwei Häusern für betreutes Wohnen.

Sogar das Familienministerium wählte sie 2008 als eine der sechs Botschafter für die deutschlandweite Plakatkampagne “Alter schafft Neues” aus. Auf den Plakaten stand neben dem Foto von ihr: “Sie hat 8 Männer geliebt, getröstet, gescholten und ihnen vergeben. Alles diese Woche.”

Dieser Frau mit großer Ausstrahlung und ihrem behaglich eingerichteten Wohnzimmer für alle, die kein oder kein echtes Zuhause haben, gehört unsere Anerkennung und unser Blumenstrauß.

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Sonnabend, den 18.7.2009

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Worte

“Sechs Wörtchen nehmen mich in Anspruch jeden Tag: Ich soll, ich muss, ich kann, ich will, ich darf, ich mag.”

Diese Worte, die es für jeden Menschen anders in sich haben, ihn quälen, frustrieren, befreien oder erfreuen und außerdem in jedem Lebensalter völlig Verschiedenes bedeuten können, zählt Friedrich Rückert auf. Und tatsächlich herrschen diese fast unscheinbaren Wendungen an jedem Tag über uns und andere und bestimmen das Leben insgesamt.

Ich entnahm das Zitat dem Buch: “Sprüche für Freundschaftsbuch, Poesiealbum, Gästebuch”, erschienen im Dudenverlag Mannheim. Leipzig . Wien . Zürich

Montag, den 13.7.2009

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“Ei! wie schmeckt der Coffee süsse,

Lieblicher als tausend Küsse,

Milder als Muskatenwein.

Coffee, Coffee muss ich haben,

Und wenn jemand mich will laben,

Ach, so schenkt mir Coffee ein.”

In diesen Ruf “Coffee, Coffee muss ich haben”, der in Johann Sebastian Bachs Kaffeekantate so unnachahmlich amüsant erklingt, kann nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen noch viel intensiver eingestimmt werden, denn das Koffein dieses himmlischen Getränkes bringt offenbar parallel zum Genuss auch den weiteren Gedächtnisverlust bei einer Alzheimer-Erkrankung zum Stillstand. Es verringerte zumindest bei Mäusen in Hirn und Blut signifikant das bei diesem Leiden erhöhte Protein und lässt auch auf große Erfolge in der Therapie beim Menschen hoffen, wie ich soeben sehr erfreut in den Yahoo! Deutschland Nachrichten las.

Genießen Sie am heutigen Tag des Kusses also getrost etwas, dass noch süßer sein kann als der beliebte Kuss, genießen Sie eine Tasse Kaffee oder gleich mehrere davon, machen Sie es sich dazu auf Ihrem Ledersofa bequem oder nehmen Sie bei Zeitmangel einen Kaffee to go. Schnell im Gehirn angekommen, wird das Wunder Koffein fast sofort Ihr Erinnerungsvermögen erhöhen und Ihre Lebenslust steigern und in späteren Jahren wohl verhindern können, dass Sie ein Opfer der bisherigen Menschheitsgeisel Alzheimer werden.

Montag, den 6.7.2009

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Trendwende beim Wohnen

Wir stellen nicht mehr so viele Einrichtungsgegenstände in unsere Wohnungen wie unsere Eltern, Groß- und Urgroßeltern. Wir schaffen Abwechslung nicht mehr vor allem durch geänderte Anordnungen, neues oberflächliches Dekor und Nachbearbeitung wie sie, sondern wählen eine zurückhaltendere Inneneinrichtung.

Automatisch rücken dadurch Wände, Nischen, Schrägen, Fußböden und Fenster mehr in den Blick, denn das Wohnzimmer ist nicht mehr von Möbeln verstellt, sondern gewährt Durch- und Ausblicke, die oft zu einem ganz neuen Lebensgefühl führen. Nicht umsonst ziehen junge Leute sehr gern in Lofts, wo sie in meist riesigen ehemaligen Fabrikräumen viel Platz für ungewöhnliche, äußerst moderne und sehr schöne Wohnungen haben.

Wo aber mehr Platz ist, weil man die Industrieästhetik liebt oder das eigene Zuhause sparsamer einrichtet, treten die umgebenden Flächen nicht nur viel auffälliger in Erscheinung, sondern schreien auch geradezu nach nicht alltäglichen Materialkombinationen aus Holz und Beton oder Metall und Glas, die durch nicht gewohnte Lichteffekte oder durch das Miteinander von ausgefallenen architektonischen Formen und eigenwilliger Inneneinrichtung eine außergewöhnliche und sehr einladende Atmosphäre schaffen.

Sonntag, den 5.7.2009

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Lebenskunst: Vergessen

“Es ist viel besser, zu vergessen und zu lächeln, als sich zu erinnern und traurig zu sein” (Christina Rossetti).

Ich zitierte diese Lebensweisheit aus Marion von Schröder, “Das Wörterbuch der bösen Mädchen – Schlaue Sprüche von frechen Frauen”, im Marion von Schröder Verlag des Unternehmens Econ & List, Verlagsgesellschaft, Düsseldorf und München.

Dienstag, den 30.6.2009

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Vergnügungssteuer?

“Die Mode ist eine Vergnügungssteuer, die mindestens zweimal jährlich fällig wird” (Francoise Sagan).

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Bestellzeiten, Warten

“Alles, was zu besitzen sich lohnt, lohnt auch, dass man darauf wartet” (Marilyn Monroe).

Sonnabend, den 26.6.2009

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