Archiv für die Kategorie 'Kunst'

Idylle

Diese Sitzgelegenheiten in freier Natur versprechen Idylle.

Sie wecken besonders im nochmals hereingebrochenen Winter Sehnsüchte nach Wärme und Grün.

Aber es handelt sich bei dieser, dem Auge wohltuenden Sitzgarnitur aus Tisch und Stühlen, ohne moderne, nüchterne und geradlinige Korrektheit um eine wenig haltbare Installation, die der spanische Designer und Künstler Enoc Armengol aus Brot schuf via iGNANT (2. März 2010).

Grund genug, bei dieser Kälte dankbar zu sein für unser langlebiges bequemes Ledersofa zu Hause im warmen Zimmer, das nicht schon bald anfängt zu bröckeln, sondern mit den Jahren schöner wird, Patina ansetzt.

Die Schweden sagen:

Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.

Bei der eleganten Leder Eckcouch handelt es sich das Ledersofa San Francisco.

Dienstag, den 9.3.2010

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Michelangelo-Effekt

Man kann ihn nur erreichen, wenn man bei der Partnerwahl nicht auf eine Wahl nach dem Motto Gegensätze ziehen sich an hereinfällt.

Denn nur wer uns liebt und uns zugleich ähnlich ist, hat wirklich Einfluss auf uns, kann uns verändern, unsere ganze Schönheit und alles, was in uns steckt, freilegen  – ähnlich dem großen Künstler Michelangelo, der Ideales aus einem Felsblock, einem kantigen, groben Klotz, zauberte und uns zeigt, was verborgen und unvermutet in ihm schlummerte.

Nach ihm ist deshalb das von amerikanischen Forschern entdeckte und überraschende Phänomen benannt worden, der Michelangelo-Effekt unter Liebenden.

Aber nicht nur Schönheit wie beim Künstler, sondern alle unsere Gaben und möglichen Entwicklungen kann ein ähnlicher Partner aus uns herausholen, wenn er uns etwas zutraut, uns unterstützt, unsere Aktivität herausfordert und einfühlsam ist.

Das Foto zeigt die David-Skulptur von Michelangelo. Den Artikel über den idealen Partner, mit dem wir uns selbst dem Idealbild annähern können, fand ich unter dem Titel “Der Michelangelo-Effekt” in Psychologie heute vom September 2009. Geschrieben wurde er von Susie Reinhardt auf Seite 10 der Zeitschrift.

Montag, den 22. 2.2010

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Bitte neugierig sein

Nicht alle neuen Erfahrungen, die machbar sind, erscheinen tatsächlich erstrebenswert.

Aber nichts macht Menschen auf Dauer zufriedener als neue Erfahrungen, fand der amerikanische Verhaltensforscher Gregory Berns heraus.

Neue Herausforderungen lassen die Dinge, die Lust machen, wie ein gutes Essen, Sex und Geld in ihren Glücksmöglichkeiten weit hinter sich, weil es gegenüber allem, was Lust macht, leider einen Gewöhnungseffekt gibt.

Dagegen wird das “glücklich machende” Dopamin jedesmal unvermindert ausgeschüttet, wenn etwas Besonderes erwartet wird, wenn große, am besten unbekannte Herausforderungen anstehen. Neuropsychologische Studien brachten das ans Licht.

Mit einer Dose Bier am Strand oder auf dem Ledersofa liegen, wird uns also nur hin und wieder glücklich machen und erstrebenswert scheinen. Um langfristig zufrieden zu sein und zu bleiben, braucht es mehr: Neues, Herausforderungen, für deren Bewältigung wir uns anstrengen müssen.

Das Foto zeigt eine Arbeit der Prager Performancekünstlerin Eva Kotátková, via iGNANT.

“Das Glück im Neuen”, dem ich diese Forschungsergebnisse entnahm, steht in Psychologie heute, Februar 2007, S. 80.

Donnerstag, den 18.2. 2010

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Was Talente mit uns machen können

Niemand weiß, was in ihm steckt, bevor er nicht versucht hat, es herauszuholen (Ernest Hemingway).

Denn irgendwann, spätestens: Im Alter bereut man vor allem die Sünden, die man nicht begangen hat (William Somerset Maugham).

Ich kenne Menschen, die im Alter bitter wurden, weil sie sich nicht ausprobierten, solange sie die Gelegenheit dazu hatten.

Sie würden anders leben, könnten sie nochmals anfangen.

Aber ich kenne auch solche, die ihre Talente und Neigungen so einseitig entwickeln, dass sie freiwillig wie im Gefängnis leben und es nicht mehr verlassen oder gar verlassen wollen.

Auch ihnen fallen wohl eines Tages Schuppen von den Augen …

Das Foto verdanke ich Yuling Deng, einem chinesischen Künstler, der in New York lebt (via Sweet Station).

Montag, den 8.2. 2010

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Originelle Wohnlandschaften

Originalität ist etwas, das man nie mit Absicht erreicht (William Somerset Maugham).

Aber:

Es macht Spaß, das Unmögliche zu versuchen. (Walt Disney).

Der “Huggy Armchair” ist gleichzeitig Sessel, Schlafplatz und bunter, runder Tisch (via stylespion).

Die Kunst auf dem Foto oben schuf Bauke Knottnerus.

Donnerstag, den 4.2.2010

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Die Macht der Farben

Trostlosigkeit plus Orange. Ein Farbklecks in bedrückender Kulisse lässt hin- statt wegsehen.

Aus farbigen Teilen zerlegter und neu zusammengesetzter Einkaufswagen sprosst plötzlich Hoffnung und erinnert daran, welch große Wirkung von kleinsten Dingen, geringen Veränderungen ausgehen kann.

Zaubern Sie doch auch wieder einmal mit Farben, verändern Sie die Atmosphäre, in der Sie leben und machen Sie Ihren grauen Alltag bunt.

Für Farbkleckse aus Stoff oder Leder steht Ihnen eine riesige Palette für Veränderungen zur Verfügung.

Auf dem Foto oben ist ein Projekt des Künstlers Ramon Coronado abgebildet, mit dem er unter anderem auf fehlende Parks in Los Angeles hinweisen will (via iGNANT).

Dienstag, den 2. Februar 2010

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Eine Lampe als Kunstwerk?

Nicht nur Sofabilder können es in sich haben.

Auch mit solch einer höhenverstellbaren Lampe, der Compas lamp, aus Eiche kann man Atmosphäre weitab von 0815 schaffen.

Dazu an der Wand gegenüber ein großes Sofa in der Trendfarbe weiß und ein unendlich langer weißer Tisch, der auch gerade in ist, weil viele an ihm sitzen können.

Denn in schwierigen Zeiten muss zu Hause viel Platz für Freunde sein, mehr noch als in guten …

Die Lampe der Designer Gautier Pelegrin und Taiani Vincent fand ich im Studio 5555.

Samstag, den 30.1.2010

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Bitte keine Abstürze!

Auf und ab

Erst kommt eine herrliche Bergfahrt, dann das Schweben im siebten Himmel. Dann der unweigerliche Absturz?

Muss das sein?

Ein einfühlsamer Partner ist für dauerhafte Beziehungen wichtiger als ein reicher, wissen die Psychologen.

Und tatsächlich legen laut einer Studie diejenigen, die nach 1945 und vor 1991 geboren sind, bei der Suche nach einem Lebenspartner zuerst Wert auf Lebensqualität und die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung für beide Partner.

Leider spielt bei den noch später Geborenen der Gedanke an eine gute Partie zum Teil wieder eine größere Rolle. – Wegen der schwieriger werdenden, Angst machenden Lage auf dem Arbeitsmarkt, erklären die Psychologen.

Das Foto verdanke ich dem Schweizer Künstler Olaf Breuning, via iGNANT. Die Studienergebnisse las ich in Psychologie heute von Oktober 2006, S. 9.

Donnerstag, den 14.1.2009

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Kleider machen Leute, Sofas Wohnzimmer

Sofas machen Wohnzimmer

Das bekannte Sprichwort stimmt offenbar allen Zweifeln zum Trotz tatsächlich.

Der spanische Künstler Reclarkgable zeigt uns auf verblüffende Weise, dass man in verschiedenen Kleidern, mit neuer Haarpracht, abweichender Schminke und Haltung andere total verwirren, an der Nase herumführen beziehungsweise hinters Licht führen kann.

Hinter diesen und einer Reihe weiterer Outfits steckt ein und dasselbe Pärchen:

Sofas machen Wohnzimmer 2

Und wie mit den Kleidern bei den Leuten verhält es sich mit dem Outfit des Sofas, das Sie für Ihr Wohnzimmer aussuchen. Jedes schafft eine andere, oft in keiner Weise miteinander zu vergleichende Atmosphäre.

Deshalb: Prüfe, wer sich ewig binde – an ein hochwertiges Ledersofa wie Padua

Padua_02

oder Madrid.

Madrid_50

Dem Blog Diskursdisko ein Dankeschön für den Hinweis auf die Fotoserie Couples.

Sonntag, den 10.1.2010

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Herrliches Design

überspielt am 5.6.2009 103

Nicht nach diesem modernen Kunstwerk, das in Volkenroda steht, wurden wir heute gefragt, sondern nach dem klassischen Schwingsessel Nr. 31 von Alvar Aalto, einem “Kunststück” des Finnen aus den Jahren 1931, 1932.

Es gefällt offenbar nicht nur uns.

Montag, den 4.1.2009

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