Archiv für die Kategorie 'Inneneinrichtung'

Wasser

Es ist Leben. Es hat Macht. Es verkörpert Schönheit und Gefahr.

Eben sah ich wieder unerträgliche Abbildungen des Leidens aus Pakistan – ausgelöst durch Wasser in unvorstellbaren Mengen. Diese Fernsehbilder zeigen die menschliche Ohnmacht angesichts der unvergleichlich großen Flut.

Sie lösen Bestürzung und tiefes Mitgefühl mit den Betroffenen aus.

Sie wecken aber auch gleichzeitig Hoffnung darauf, dass sich immer mehr Menschen finden, die spenden, die helfen.

Und sie wecken Sehnsucht nach Normalität für alle: nach genügend sauberem Wasser zum Trinken, zum Gebrauch in einem eigenen Bad und nach der rechten Menge an sauberem Wasser in Flüssen und Meeren.

Mich überfällt beim Schreiben die intensive Erinnerung daran, wie rundum stark ein Urlaub am Meer, mit sauberem Wasser und sauberem Strand mich wieder in den Alltag entlässt. Und auch daran, dass beispielsweise das Erleben der Ostsee an nur ein paar freien Tagen über ein ganzes Jahr lang Freude auf den nächsten Urlaub bewirkt und über die Monate verteilt immer wieder einmal zum Träumen vom Meer verführt.

Das eine Foto zeigt Hiddensee im Herbst 2008, das andere das von Designer Professor Günter Horntrich entworfene SensaMare von Hoesch.

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Dinge, an denen man hängt

Manche werfen leicht weg und Ordnung zu halten, ist für sie kein Problem. Sie leben leichter, denke ich manchmal, weil sie auch keine Zeit mit Suchen vergeuden.

Ich fühle mich jedoch, als müsse ich ein Stück von mir selbst hergeben, wenn die Trennung von etwas angesagt ist, an das ich mich gewöhnt habe.

Jetzt kam jemand auf die Idee, die Dinge, die irgendwie zu einem gehören und doch nichts mehr nützen, nicht mehr direkt gebraucht werden, zu veredeln, einem anderen, höheren Zweck zuzuführen.

Für mich ein schöner, ein lockender Gedanke!

Tobias Juretzek erfand den Erinnerungsstuhl, in den er Geliebtes und zugleich Überflüssiges aus dem Kleiderschrank presste.

Mit etwas Fantasie ist noch vieles andere denkbar, bis hin zu Kunstgegenständen, in denen wir das, was wir lieben, woran wir hängen, aufwerten können, indem wir ihnen ein weiteres Leben schenken, wo sie vielleicht noch mehr im Blickfeld stehen (via Stilsucht) als in ihrer bisherigen Funktion.

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Zurück zur Kargheit?

Der Kapitalismus lebt von Menschen, die über ihre Verhältnisse leben,

stellte Klaus Klages fest.

Manchmal kann schon ein harter, ein spartanischer Sitz dann und wann, also der Verzicht auf die gewohnte Bequemlichkeit dabei helfen, sich im Labyrinth des Lebens nicht manipulieren zu lassen und sich konsequent zu fragen: Was will ich? Was will ich wirklich? Was wird mir nur “eingeredet”?

Der originelle Denkstuhl ist designt von Chris Jackson von Hastell.com (via iGNANT).

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Leder in edlem Ambiente

Das Foto zeigt das Londoner Aqua Sheko von innen (via Studio 5555). In dem interessanten, eleganten Raum dieser anspruchsvollen Gesundheits- und Wellnesseinrichtung mit formschönen, bequemen Ledersesseln können Hautkranke Luxus in beruhigendem Licht genießen und eine ungewöhnliche Behandlung in Anspruch nehmen. Bis 12 cm große Knabberfische aus dem türkischen Kangal sondern dort wie überall, wo sie eingesetzt werden, an den Schuppen der menschlichen Haut etwas wie ein Medikament, ein dithranolhaltiges Sekret, ab.

Es ist imstande, die Geschwindigkeit der Hauterneuerung zu normalisieren, bei diesen Kranken mit Schuppenflechte zu verlangsamen. “Doktorfische” nennt man die Art Garra Rufa deshalb.

Wunderbar, wenn solch ein Therapieort so fabelhaft aussieht und in keiner Weise an Krankenhaus und ähnliches erinnert. Leider ist er nicht für alle erschwinglich.

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Persönlichkeit

Auch Hocker haben sie, lernte ich an denen von breadeEscalope (via Stilsucht).

Beim Menschen gehört etwas mehr zu einer Persönlichkeit als eine spezielle Form. Aber die Form jeder dieser abgebildeten Hocker befindet sich in einer Kugel, die unterschiedlich schnell in verschiedene Richtungen gerollt  wird. Dabei erhält der Kunststoff seine Gebrauchsqualitäten und seine Schönheit.

Beim Menschen ist es ähnlich, denke ich.

Wenn er “gerollt” wird, harte, schwierige  Zeiten erlebt, entwickelt sich Persönlichkeit. Irgendjemand drückte das so aus:

Was also einer ist, das hat die Gesellschaft aus ihm gemacht.

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Eine Auster auf dem Teller und im Wohnzimmer

Wer sich in dieses Sofa von Annika Göransson verliebt, einer Designstudentin, und es nach der Ausstellung im Dänischen Museum für Kunst und Design erwirbt, kann seine Gäste doppelt überraschen, wenn er auch auf ihrem Teller, zu einem Glas passenden Wein, Auster serviert.

Sowohl das ausgezeichnete Sofa (via Studio5555) als auch das erlesene Gericht auf dem Esstisch stünden für hohe Ansprüche und viel Geschmack, wenn denn die Zubereitung der echten Auster dem Gastgeber auch noch gelänge.

Mittwoch, den 2.6.2010

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Giraffenstuhl

Wohl jeder hat ein anderes Lieblingstier.

Da meines die Giraffe ist, kann ich nicht widerstehen, den ungewöhnlichen Giraffenstuhl des deutschen Designers David Munscher vorzustellen (via Designspotter).

Irgendetwas hat der Giraffe Chair tatsächlich von diesem Tier, das ich mir in seiner Eleganz und majestätisch schönen Unbegreiflichkeit seiner Körperproportionen immer, wenn ich Zeit dazu habe, und es für die Giraffen warm genug draußen ist, im Rosental, am Zooschaufenster in Leipzig, ansehe.

Montag, den 31.5. 2010

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Accessoires zum Verlieben

Nicht alle lieben Bücher über alles – aber dieses Bücherregal ist, glaube ich, eine sportliche Herausforderung auch für diejenigen, die das Netz ins Herz geschlossen haben und ihre Freizeit vor allem in virtuellen Welten verbringen.

Eine Attraktion, ein Hingucker und das für mich schönste und überzeugendste Bücherregal ist es allemal.

David Garcia entwarf es (via Selekkt.com/blog).

Sonnabend, den 29.5.2010

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Ein Bonbon zur Ledercouch

Diesem ausgefallenen Teppich der Piodao Group sieht man an, wie weich und verlockend er ist (via Augenpraline). Und er erfrischt regelrecht in einem Wohnzimmer, das pure  Lebensfreude ausstrahlt.

Für eine helle oder dunkle Ledercouch, die bei uns selten draußen stehen kann, wie auf dem Foto die Leder Sofa Eckcouch Rom unter südlichem Himmel, ist er der ideale Untergrund.

Donnerstag, den 27.5.2010

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Wertvolle Anregungen

Heute erhielt ich sie durch Bäume.

Yvette Laduk, eine niederländische Designerin, kam auf die glänzende Idee eines lebendigen Teppichs.

Er holt die pure, unverfälschte, kraftvolle Natur ins Haus und gefällt mir auf Anhieb. Sofort überlege ich, welches unserer Ledersofas am besten dazu passen würde.

Und Martin Luther motiviert mich gar mit dem folgenden Plädoyer für einen Apfelbaum und Hoffnung – sogar in den allerschwierigsten Fällen:

Auch wenn ich wüßte, daß morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.

Der Holzteppich fiel mir bei Stilsucht auf und Luthers tolle Aussage fiel mir beim Anblick von herrlichen weiß-rosa-roten Apfelblüten ein.

Dienstag, den 18.5.2010

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