Archiv für die Kategorie 'Fotografie'

Clever sein

Als Perfektionist sind Sie es nicht, sondern verschenken oder verplempern kostbare Zeit!

Der “Sucht, vollkommen sein zu wollen”, erliegen nach Meinung der Experten vor allem ehrgeizige und unsichere Menschen. Aber es ist wohl keiner davor gefeit, oft oder weniger oft davon zu träumen, auch so perfekt zu sein, oder wenigstens zu erscheinen, wie beispielsweise manche Größen der Leinwand.

Perfektionismus steht gegenwärtig insgesamt hoch im Kurs und wer es ist, heimst viel Lob ein. Aber in Wahrheit ist niemand perfekt, sondern erzeugt sich mit dem Wunsch danach oft nur kontraproduktiven Erfolgsdruck.

Versuchen Sie es lieber wenigstens hin und wieder mit dem sogenannten Pareto-Prinizip!

Vilfredo Pareto fand heraus, dass fast überall mit 20 Prozent Engagement schon 80 Prozent des angestrebten Zieles oder Erfolges erreicht werden. Die restlichen 80 Prozent unserer Kraft, unseres Einsatzes, krönen unsere Leistung, machen sie perfekt, aber verhindern oft, dass wir gehetzt und gejagt noch liebenswert, entspannt, locker sind und auch einmal Zeit dazu haben, ans Meer oder in die Berge zu fahren.

Weniger verkrampft und verbissen werden wir mehr gemocht.

Die Anregung zu diesem Thema gab mir Michael Aust mit seinem Artikel “Wie schaffe ich es, weniger perfektionistisch zu sein?” in emotion 03/08, S. 72/ 73.

Das Sehnsuchtsbild von Sisilia Wolf aus Kalifornien flatterte via iGNANT ins Haus.

Dienstag, den 16.2.2010

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Das Unwort des Jahres

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Im Sinne von:

Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben ein Theater ist, dann suche dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht,

wünsche ich Ihnen trotz Kälte einen warmen 4. Advent auf einem intakten Sofa.

Das Foto von Cari Ann Wayman fand ich bei iGNANT. Das Zitat stammt von Shakespeare. Das Unwort 2009 wird vielleicht die Abwrackprämie.

Freitag, den 18.12.2009

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Das Leben ist nicht planbar

nicht planbar

Viren, die Katze, das Wetter ändern manchmal alles. Denn:

Der Mensch ist das Maß aller Dinge. – Und wenn das Maß voll ist?

Das Foto von Mattijn fand ich bei Kwerfeldein, das Zitat von Wolfgang Eschker in seinem Buch “Mitgift mit Gift”, erschienen im Eugen Diederichs Verlag, München, S. 97.

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Besinnung ade

370

Wird das dazu führen, dass eintritt, was Cree Indianer prophezeien?

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

Dienstag, den 15.12.09

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Reden ist Silber

Schwirren

Jeder weiß, wie es weitergeht.

Ich stieß auf folgende interessante Abwandlung:

Reden ist Silber, Schweigen ist dann Gold, wenn man Blech redet.

Diese Abänderung des bekannten Sprichwortes verstehe ich als ein Plädoyer für verantwortungsvollen Einmischen, für gutes Argumentieren usw. – All das schätze ich.

Aber es gibt Tage, an denen man beim besten Willen keine goldenen Worte hat, weil Wichtiges, Unaufschiebbares schon die Ansätze dazu schluckt und auffrisst.

Ich würde heute Abend nur Daten reden. Von ihnen schwirrt mein Kopf, aber sie müssen schnellstmöglich heraus aus dem Kopf und hinein in den notwendig gewordenen neuen Shop, damit sich wieder Fotos, Maßskizzen usw. einspielen lassen …

Das Foto vom Schwirren in meinem Kopf gelang Rosemarie Fiore. Ich fand es bei Diskursdisko. Es sollen gleichzeitig Langzeitbelichtungen von Videospiel-Klassikern sein. Der bedenkenswerte Satz von André Brie wurde in “Der Weisheit letzter Schuß” aus dem Eulenspiegel Verlag, 2. Auflage 1982, S. 124 veröffentlicht.

Dienstag, den 1.12.2009

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Überfluss, Überdruss

Sofa Ende November

Zu allem Überfluss kommt jetzt auch noch der Zahnarzttermin dazwischen, stöhnt man in Zeitnot. Dann wieder spricht man von der Überflussgesellschaft, die das Leben im Gegensatz zu früher leicht macht, aber ebenso schnell Verdruss, Überdruss bringt. “Vorliebe und Überdruß wechseln rasch”, schreibt La Bruyère.

Auch mir wich in den letzten Tagen die Freude an der Computerarbeit angesichts von Daten im Überfluss, die neu in den Online Shop eingebracht werden müssen …

Den Ratschlag auf die Frage: “Weißt du, worin der Spaß des Lebens liegt? Sei lustig! Geht es nicht, so sei vergnügt”, der sogar von Goethe stammt, kann ich in dieser Situation beim besten Willen nicht umsetzen. Aber vielleicht hilft ja eine längere Pause auf dem Sofa …

Das Zitat von La Bruyère stammt aus “Die Charaktere oder Die Sitten des Jahrhunderts”, Leipzig 1970, die Fotografie von Marie Hochhaus, gefunden bei iGNANT.

Freitag, den 27.11.2009

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Manchmal

Umarmen

leben wir wie auf der Fotografie von Carles Rodrigo.

Wir sehen nichts mehr, weil wir etwas wuchern lassen, das wir längst hätten beschneiden müssen. Oder wir umarmen, lieben etwas, verschmelzen mit ihm, obwohl es nichts als Grünzeug ist und ebensowenig Zukunft hat wie das sprichwörtliche Stroh im Kopf.

Ein arabisches Sprichwort kommentiert: “Der Mensch lernt auf eigene Kosten”.

Die Fotografie von Carles Rodrigo fand ich bei iGNANT.

Donnerstag, den 26.11.2009

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Das Interessanteste übersehen?

Das Interessanteste

“Die Menschen reisen in fremde Länder und staunen über die Höhe der Berge, die Gewalt der Meereswellen, die Länge der Flüsse, die Weite des Ozeans, das Wandern der Sterne; aber sie gehen ohne Staunen aneinander vorüber” (Aurelius Augustinus).

Das Foto zum Blindsein für manches fand ich heute bei iGnant. Es stammt vom Fotografen Lukasz Wierzbowski, von dem es im Netz viele sehenswerte und oft auch symbolträchtige Fotos zu sehen gibt.

Mittwoch, den 11.11.2009

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