
Beim Zahnarzt hat man Zeit oder muss sie sich nehmen. Und darf und muss positiv denken. Denn was hat es schon für einen Sinn, bereits im Wartezimmer an den Bohrer zu denken.
Ich schaue mir beim Bemühen um positives Denken die Mitwartenden und die ausliegende Zeitung an und lese auch darin einen Aufruf zum Glücklichsein, einen Aufruf, dem ich gern bereit bin zu folgen.
Denn an der Columbia University von New York fanden Wissenschaftler um Karina Davidson heraus, dass Glücklichsein, wenn schon keinen Zahnschmerz, so doch wenigstens Herzkrankheiten verhindert.
Bereits kleine Freuden wirken sich positiv aus, schlechte Durchblutung der Herzkranzgefäße hat bei Glücklichen nichts zu suchen und die Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden, sinkt in dem Maß, wie meine Freude am Leben, mein positives Lebensgefühl steigt, lese ich.
Wunderbare Aussichten!
Nach dieser Lektüre im Patientenmagazin des Universitätsklinikums Leipzig 04/10, S. 2 ignoriere ich problemlos den Bohrer, komme gut gelaunt nach Hause und setze mich zur Freude meiner Familie entspannt und lächelnd auf mein grünes Ledersofa.
Um mein Herz gleich noch gegenüber allem künftigen Ärger immun zu machen, wünsche ich mir lediglich noch das kräftig durchblutete, glückliche Herz in Form einer besonders schönen Vase von Eva Milinkovic (via Stilsucht) auf den Couchtisch, um mich stets daran zu erinnern, wie gut es meinem Herzen, mir und den Menschen um mich herum tut, positiv zu denken und sich am Leben zu freuen.
Und nicht zuletzt rufe ich auch Sie auf, glücklich zu sein.
Gründe dafür finden Sie ganz bestimmt!
Dienstag, den 2.3.2010
Tags: "positiv denken", Glücklichsein, Wohnzimmer