
Gestalten Frauen wärmer? Brauchen sie es wärmer?
Sicherlich nicht in jedem Fall. Aber ich beobachte und bewundere immer wieder, wie Frauen Atmosphäre zaubern – oft mit Dingen, an die sich für sie eine Geschichte knüpft, wie bei Lene Gammelgaard, die den Mount Everest bestieg, als erste Skandinavierin.
Frauen wie ihr geht es nicht darum “Dinge zu besitzen”. Da fürchten sie eher, dass Hab und Gut “gefangen macht”. Aber “widerspiegeln” wollen sie sich in ihrem Zuhause, wenn sie mit Freunden teilen, was sie erlebt und erfahren haben.
Wenn sie erzählen, was ihnen beispielsweise ein chinesisches Blumenbild und eine Kalligrafie mit dem chinesischen Wort für “Frieden” bedeuten.
Oder wenn sie als Überlebende eines Schneesturms, beim Abstieg vom höchsten Berg der Welt, Jahre später eindringliche bedeutungsschwere Sätze sagen wie:
Das Leben ist schön, und es ist sehr kurz.
Oder:
Man muss sein Ziel verfolgen und den Mut haben, nicht locker zu lassen, selbst im Angesicht des Scheiterns.
Das Foto der Wohnräume von Lene Gammelgaard und die Zitate stammen aus “FRAUENRÄUME” von Anke Gebert und Ute Karen Seggelke, einem Buch, das ich sehr mag und immer wieder einmal zur Hand nehme. Es erschien 2001 im Gerstenberg Verlag Hildesheim. Frau Seggelke erlaubte mir die Verwendung des Fotos. Danke vielmals dafür. Am 23.3.2009 schrieb ich, angeregt durch dieses Buch, schon einmal über Lene Gammelgaard.
Montag, den 26.4.2010
Tags: Anke Gebert, Frauenräume, Lene Gammelgaard, Ute Karen Seggelke, Zuhause