Archiv für die Kategorie 'Allgemeines'

Die Macht der Farben

Trostlosigkeit plus Orange. Ein Farbklecks in bedrückender Kulisse lässt hin- statt wegsehen.

Aus farbigen Teilen zerlegter und neu zusammengesetzter Einkaufswagen sprosst plötzlich Hoffnung und erinnert daran, welch große Wirkung von kleinsten Dingen, geringen Veränderungen ausgehen kann.

Zaubern Sie doch auch wieder einmal mit Farben, verändern Sie die Atmosphäre, in der Sie leben und machen Sie Ihren grauen Alltag bunt.

Für Farbkleckse aus Stoff oder Leder steht Ihnen eine riesige Palette für Veränderungen zur Verfügung.

Auf dem Foto oben ist ein Projekt des Künstlers Ramon Coronado abgebildet, mit dem er unter anderem auf fehlende Parks in Los Angeles hinweisen will (via iGNANT).

Dienstag, den 2. Februar 2010

Ein Kommentar

Um wieviel ärmer

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Um wieviel ärmer wäre die Welt ohne die Weihnacht, ohne die Botschaft, die frohe, und ohne die Hoffnung, die Menschen bewegt seit Jahrtausenden (Richard Münsch).

Wir wünschen allen unseren Lesern, Kunden und Geschäftspartnern, aber auch allen unseren Freunden, Bekannten und Verwandten ein frohes Weihnachtsfest.

Die “Sixtinische Madonna” von Raffael, in der Galerie Alte Meister in Dresden, kann als Original auch über die Feiertage bestaunt werden.

Mittwoch, den 23.12.2009

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Bestand oder Wert

Stuhl

Von Oscar Wilde las ich irgendwo den Satz:

Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.

Streiten kann man sich darüber, was zum Außergewöhnlichen gehört. Ist es beispielsweise der neu entwickelte Spezialstuhl zum Musikhören mit Nackenstütze, Höhenverstellbarkeit des Sitzes nach Lautsprecherhöhe, Sicherung des Fußes gegen Vibration und Fernbedienung in der Armlehne zu einem Preis von über 5000 Euro? Oder gehört zum Außergewöhnlichen eher, was mir einfach Vergnügen bereitet, obwohl es oft keinerlei Schnickschnack bietet oder nicht einmal käuflich ist?

Den Stuhl einer schwedischen Firma fand ich bei Engadget German. Das untere Foto stammt von meinem letzten Ostseeaufenthalt.

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Samstag, den 28.11.2009

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Der Beginn einer neuen Woche

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Dass Sie zuversichtlicher als diese Person in die neue Woche starten können, vor nichts die Augen verschließen müssen, sich nicht gerade am Boden befinden, wünsche ich Ihnen!

Denn: ” Es gibt keinen Grund zum Pessimismus – außer, man hört manche Optimisten argumentieren.”

Das Foto fand ich bei Maria Elisa Duque, den Aphorismus bei André Brie in “Die Wahrheit liegt in der Mitte” aus dem Eulenspiegel Verlag Berlin.

Sonntag, den 25.10.2009

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Wohin verschwand das Wochenende?

An Erich Kästner muss ich heute Abend denken und seinen Satz: ” Die Zeit fährt Auto. Doch kein Mensch kann lenken./ Das Leben fliegt wie ein Gehöft vorbei.”

Ich entnahm diese Sätze dem “Zitatenlexikon”, herausgegeben von Ursula Eichelberger, erschienen im VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1983 und erschrecke angesichts der in Höchstgeschwindigkeit davon eilenden Zeit, die nicht einmal Raum für Kostproben von all dem lässt, was mich in diesen Tagen brennend interessiert.

Sonntag, den 21.6.2009

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Und noch einmal östliche Weisheit

“Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupte fliegen, kannst du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinem Haar bauen, das kannst du verhindern.”

Chinesisches Sprichwort

Zitiert aus “Quellen oestlicher Weisheit – Gedanken und Blumen aus China und Japan”, erschienen im Verlag Leobuchhandlung St. Gallen.

Donnerstag, den 4.6.2009

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Bitte nehmen Sie Platz!

Viele haben in ihren Wohn- oder Arbeitszimmern einen alten Sessel stehen, der ihnen ans Herz gewachsen ist. Oft ist es ein altes Familienerbstück – ein Ledersessel mit Patina.

Unabhängig davon, ob der Sessel nun alt, wunderbar ist und an vieles erinnert oder neu erworben wurde und relativ unauffällig ist – es ist gut, sich hin und wieder hineinzusetzen, nicht gleich den Fernseher einzuschalten oder die Zeitung aufzuschlagen und zu lesen, sondern sich einmal im Zimmer umzuschauen, alles genau zu betrachten und neu zu sehen, was wir so selbstverständlich besitzen und oft kaum noch wahrnehmen. Nicht umsonst spricht man von Betriebsblindheit.

Es gibt sie auch zu Hause. Sehen Sie sich bitte wieder einmal an, wie schön Sie es haben und werden Sie dankbar. Denn es ist nicht selbstverständlich, dass Sie das alles haben und in Frieden leben. Viele Millionen Menschen auf der Welt würden sicherlich gern mit Ihnen tauschen.

Mittwoch, den 3.6.2009

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Von unterwegs

“Eine Freude vertreibt hundert Sorgen.”

Auch Ihnen wünsche ich solche Freude!

Zitiert aus “Quellen oestlicher Weisheit – Gedanken und Blumen aus China und Japan”, erschienen im Verlag Leobuchhandlung St. Gallen.

Dienstag, den 2.6.2009

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Lebenskünstler

Sind Sie einer?

Schaffen Sie es, aus jeder Situation das Beste zu machen? Steht Ihnen dafür “eine ganze Milchstraße von Einfällen” zur Verfügung? Das heißt, finden Sie für alles, was Ihnen missfällt oder schief läuft, einen Weg, auf dem Sie keine Zeit und Kraft mit Jammern und unnötigen Erklärungen vertun, sondern mit Einsatz nach neuen Möglichkeiten suchen und sie erschließen?

Ich wünsche es Ihnen!

Dann gibt es auch bei Ihnen kein schlechtes Wetter mehr, sondern nur noch leicht austauschbares, miserables Schuhwerk und problemlos ersetzbare, undichte Regenmäntel. Oder noch besser: Themen, an die es Sie wie an Haaren zieht, werden, wenn Sie sich mit ihnen befassen, zu Fenstern und Türen in eine unerwartet interessante und bereichernde Welt.

Was ich Ihnen schreibe, musste ich mir heute alles selbst vergegenwärtigen, bis ich bereit war, mich trotz des Feiertages mit HTML, der Hypertext Markup Language und plattformunabhängigen Dokumentbeschreibungssprache im World Wide Web zu befassen, um richtige und umfassende Quellenangaben machen zu können.

Viel lieber hätte ich mich mit deutscher Sprache und Literatur beschäftigt, also mit Schöngeistigem. Aber ich habe jetzt ein sehr gutes und schönes Gefühl, (wohl ein besseres als nach dem Lesen des spannenden Romans “Mann und Frau” von Zeruya Shalev, den ich zu Ende lesen wollte), nachdem ich mich anfangs eher wider Willen mit der trockenen Dokumentbeschreibungssprache auseinandersetzte, einiges davon begriff, umsetzen konnte und dabei eben auch mich selbst besiegte und meine zu engen Auffassungen davon, was sich lohne und für mich interessant sei.

Das Zitat stammt aus dem gleichnamigen Buch mit Aphorismen von Lichtenberg bis Raabe, erschienen bei Hinstorff Rostock 1979.

Sonntag, den 31.5.2009

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