Monatsarchiv für Februar 2010

Richtig leben

Weise  Lebensführung gelingt keinem durch Zufall. Man muss, solange man lebt, lernen, wie man leben soll (Seneca).

Das Foto der Installation zum modernen Leben von Johanna Hullár fand ich bei Slanted.

Sonntag, den 28.2.2010

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Verschiedene Welten

Was man liebt, sagt viel über einen selbst aus.

Die Fotos mit je einem Sitzmöbel zeigen drei verschiedene Welten und offenbaren: der eine mag es romatisch, der andere nüchtern und supermodern, der andere elegant und bequem.

Jeder offenbart damit auch ein Stück der Welt, die er sich wünscht und deren Teil er in seinen Träumen und hoffentlich auch in der Realität ist oder wenigstens wird.

Denn:

Das ganze Leben ist ein einziges Wiederanfangen (Hugo von Hofmannsthal).

Das obere Foto von RICOR aus Taiwan fand ich bei iGNANT, das zweite mit dem Hocker des Kolumbiers Danilo Calvache bei Stilsucht und das Leder Sofa Torino in unserem Shop.

Freitag, den 26.2.2010

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Möglichkeiten des modernen Wohnens und Lebens


Was gibt es nicht alles für Möglichkeiten beim modernen Wohnen und Leben!

Für den einen bedeutet modernes Wohnen beispielsweise, einen verrückten Tisch im Wohnzimmer zu haben, der gleichzeitig ein Bücherregal ist, für den anderen bedeutet modernes Leben, zu entschleunigen und in der sich schnell verändernden Welt bewusst Traditionelles in Blick zu nehmen und zu bewundern.

Den verrückten Tisch fand ich bei Stylespion, das untere Foto schoss ich auf Traditionstour im letzten Herbst in Potsdam.

Mittwoch, den 24.2.2010

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Michelangelo-Effekt

Man kann ihn nur erreichen, wenn man bei der Partnerwahl nicht auf eine Wahl nach dem Motto Gegensätze ziehen sich an hereinfällt.

Denn nur wer uns liebt und uns zugleich ähnlich ist, hat wirklich Einfluss auf uns, kann uns verändern, unsere ganze Schönheit und alles, was in uns steckt, freilegen  – ähnlich dem großen Künstler Michelangelo, der Ideales aus einem Felsblock, einem kantigen, groben Klotz, zauberte und uns zeigt, was verborgen und unvermutet in ihm schlummerte.

Nach ihm ist deshalb das von amerikanischen Forschern entdeckte und überraschende Phänomen benannt worden, der Michelangelo-Effekt unter Liebenden.

Aber nicht nur Schönheit wie beim Künstler, sondern alle unsere Gaben und möglichen Entwicklungen kann ein ähnlicher Partner aus uns herausholen, wenn er uns etwas zutraut, uns unterstützt, unsere Aktivität herausfordert und einfühlsam ist.

Das Foto zeigt die David-Skulptur von Michelangelo. Den Artikel über den idealen Partner, mit dem wir uns selbst dem Idealbild annähern können, fand ich unter dem Titel “Der Michelangelo-Effekt” in Psychologie heute vom September 2009. Geschrieben wurde er von Susie Reinhardt auf Seite 10 der Zeitschrift.

Montag, den 22. 2.2010

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Kontrahenten

Platzsparend, zieh- und schiebbar, aus Holzabfällen und recyceltem Papier – sehr praktisch, dachte sich Chishen Chiu und schuf FlexibleLove, ein Möbel zum Kommunizieren für 8 oder 16 Personen und bestellbar bei iGNANT – für 199 oder 399 Euro.

Wenn man Platz hat, ist es anders bequemer und teurer.

Aber jedem das Seine, denn:

Das Leben ist bezaubernd, man muss es nur durch die richtige Brille sehen! (Alexandre Dumas, der Ältere)

Bei dem bequemen Sitzmöbel handelt es sich um die Wohnlandschaft Merida.

Samstag, den 20.2.2010

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Bitte neugierig sein

Nicht alle neuen Erfahrungen, die machbar sind, erscheinen tatsächlich erstrebenswert.

Aber nichts macht Menschen auf Dauer zufriedener als neue Erfahrungen, fand der amerikanische Verhaltensforscher Gregory Berns heraus.

Neue Herausforderungen lassen die Dinge, die Lust machen, wie ein gutes Essen, Sex und Geld in ihren Glücksmöglichkeiten weit hinter sich, weil es gegenüber allem, was Lust macht, leider einen Gewöhnungseffekt gibt.

Dagegen wird das “glücklich machende” Dopamin jedesmal unvermindert ausgeschüttet, wenn etwas Besonderes erwartet wird, wenn große, am besten unbekannte Herausforderungen anstehen. Neuropsychologische Studien brachten das ans Licht.

Mit einer Dose Bier am Strand oder auf dem Ledersofa liegen, wird uns also nur hin und wieder glücklich machen und erstrebenswert scheinen. Um langfristig zufrieden zu sein und zu bleiben, braucht es mehr: Neues, Herausforderungen, für deren Bewältigung wir uns anstrengen müssen.

Das Foto zeigt eine Arbeit der Prager Performancekünstlerin Eva Kotátková, via iGNANT.

“Das Glück im Neuen”, dem ich diese Forschungsergebnisse entnahm, steht in Psychologie heute, Februar 2007, S. 80.

Donnerstag, den 18.2. 2010

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Clever sein

Als Perfektionist sind Sie es nicht, sondern verschenken oder verplempern kostbare Zeit!

Der “Sucht, vollkommen sein zu wollen”, erliegen nach Meinung der Experten vor allem ehrgeizige und unsichere Menschen. Aber es ist wohl keiner davor gefeit, oft oder weniger oft davon zu träumen, auch so perfekt zu sein, oder wenigstens zu erscheinen, wie beispielsweise manche Größen der Leinwand.

Perfektionismus steht gegenwärtig insgesamt hoch im Kurs und wer es ist, heimst viel Lob ein. Aber in Wahrheit ist niemand perfekt, sondern erzeugt sich mit dem Wunsch danach oft nur kontraproduktiven Erfolgsdruck.

Versuchen Sie es lieber wenigstens hin und wieder mit dem sogenannten Pareto-Prinizip!

Vilfredo Pareto fand heraus, dass fast überall mit 20 Prozent Engagement schon 80 Prozent des angestrebten Zieles oder Erfolges erreicht werden. Die restlichen 80 Prozent unserer Kraft, unseres Einsatzes, krönen unsere Leistung, machen sie perfekt, aber verhindern oft, dass wir gehetzt und gejagt noch liebenswert, entspannt, locker sind und auch einmal Zeit dazu haben, ans Meer oder in die Berge zu fahren.

Weniger verkrampft und verbissen werden wir mehr gemocht.

Die Anregung zu diesem Thema gab mir Michael Aust mit seinem Artikel “Wie schaffe ich es, weniger perfektionistisch zu sein?” in emotion 03/08, S. 72/ 73.

Das Sehnsuchtsbild von Sisilia Wolf aus Kalifornien flatterte via iGNANT ins Haus.

Dienstag, den 16.2.2010

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Die modernen Qualen

Eine davon: die schier unendlichen Wahlmöglichkeiten auf jedem Gebiet unseres Lebens.

Die uns zur Verfügung stehenden vielfältigen Möglichkeiten machen unser Leben bunt und interessant, aber ermüden uns auch in bisher unbekanntem Umfang, wie von der Psychologin Kathleen Vohs und ihrem Forschungsteam herausgefunden wurde.

Die ständige Notwendigkeit der Wahl zwischen verschiedenen Dingen, Vorhaben und Wegen kostet Kraft. Der tagtägliche Zwang, unzählige wichtige und weniger bedeutsame Entscheidungen zu treffen, die sich im Nachhinein auch noch als die richtigen und besten herausstellen sollen, erschöpft, engt die geistige Leistungsfähigkeit ein.

Selbst dann, wenn wir gern, freiwillig und eigentlich nichts Superwichtiges auswählen, beispielsweise bei einem Einkaufsbummel, der uns Spaß macht, bei dem wir lediglich entscheiden, welchen Aufdruck unser neues T-Shirt haben wird.

Nach dem Treffen von Entscheidungen sind wir nachweisbar weniger imstande, weitere, echte Probleme zu lösen. Denn das Abwägen der Möglichkeiten strengt an.

Schon mathematische Aufgaben lösen wir nach der Festlegung auf einen Gegenstand oder eine Sache (unter vielen) schlechter, verfügen nicht mehr über die sonst gewohnte geistige Fitness.

Die Qual der Wahl macht also leer im Kopf, etwas konfus und auf jeden Fall müde.

Das Foto verdanke ich dem brasilianischen Fotografen Gabriel Wickbold (via Sweet Station).

Die Forschungsergebnisse las ich in “Die Qual der Wahl macht müde” von Dagmar Knopf in Psychologie heute Oktober 2008, S. 12. Im Blog existiert auch schon ein eigener Artikel zum Thema: Zur Qual der Wahl im Ledersofa Onlineshop.

Valentinstag

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Wenn das Müssen aufhört

Für viele hört freitags abends das Müssen endlich auf. Es wird zumindest unterbrochen.

Zwei Tage Muße können beginnen – wenigstens für den, der zu leben versteht.

Genießen, wie die Zeit vergeht – Das ist das Geheimnis des Lebens.

Der amerikanische Folk-/ Pop-Künstler James Taylor beschrieb es so.

Nicht immer gelingt das, aber ich wünsche Ihnen, dass Sie Muße haben, dass Sie bei dem Schnee und der Kälte zu Hause bleiben und auf der Wiese des Winters, Ihrem Sofa, herrlich entspannen können.

Das großartige Foto vom Sofa des Sommers verdanke ich Jeff Luker, via iGNANT.

Einzelheiten zu einer sehr beliebten Wiese des Winters, dem Leder Sofa Albufeira in der Trendfarbe weiß, finden Sie in unserem Shop.

Freitag, den 12.2.2010

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Ein Sofa bis in die Schweiz?

Man kann sich auch heute noch so in ein Sofa verlieben, dass es unbedingt das eine und kein anderes mehr sein soll.

Dieser Platz im Herzen, den etwas auf den ersten Blick bekommt und nicht wieder verliert, ist es, der Transporte von Sofas immer wieder auch über die Grenzen Deutschlands hinaus notwendig macht.

Und ängstliche Fragen hinsichtlich der Transportkosten auslöst.

Aber wer beispielsweise sein Traumsofa in der Schweiz bestellt, muss schließlich doch nicht ganz so tief in die Tasche greifen, wie es anfangs aussieht. Denn statt der deutschen Mehrwertsteuer von 19 % sind nur der Nettobetrag und eine Zollgebühr von etwa 10 % neben den für die Schweiz anfallenden Versandkosten fällig.

Die Sofas auf dem Foto schuf Tonio de Roover als eine Einladung zum gemeinsamen Sitzen und Reden von Ost und West (via Sweet Station).

Mittwoch, den 10.2.2010

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