Monatsarchiv für Dezember 2009

Der Wind der Veränderung

Robotervogel

Er wird uns auch 2010 umwehen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie in ihm fliegen lernen wie dieser Robotervogel oder dass es Ihnen gelingt, glänzende eigene Ideen zu entwickeln, sinnvoll mit diesem unberechenbaren Etwas umzugehen. Denn:

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen (chinesisches Sprichwort).

In diesem Sinne einen guten Rutsch!

Silvester 2009

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Plädoyer für Fairness

Bremer Stadtmusikanten

Bei den echten Bremer Stadtmusikanten der Brüder Grimm ging es anders zu. Gerhard Marcks schuf ihnen 1953 das unten abgebildete Denkmal.

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Mittwoch, den 30.12.2009

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Ein leuchtendes Gesicht

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Beim Kramen und Sortieren las ich gestern zufällig:

Das Schönste, was es in der Welt gibt, ist ein leuchtendes Gesicht.

Diese Wahrheit, die mir auch nach längerem Prüfen noch einleuchtet, stammt von Albert Einstein.

Und ich dachte mir, ja, in diesen Tagen, in denen man erledigt, was in diesem Jahr noch getan werden muss und in denen man Schwung nimmt für den Rutsch ins Jahr 2010, ist für den Normalbürger so eine Feststellung und der vielleicht daraus entstehende Ansporn, auch selbst noch ein paar Menschen vor dem Jahreswechsel zum Strahlen zu bringen, wichtiger als die Relativitätstheorie des großen Physikers.

Oder?

Montag, den 28.12.2009

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Ein friedliches Fest

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Viele wünschten es mir. – Ihnen gewiss auch.

Und schafften Sie es, wenigstens von Heilig Abend an immer freundlich,  ausgeglichen, ja liebevoll zu sein?

Ich wünsche es Ihnen, dass Sie wundervolle Tage zum Auftanken hatten und haben. Und eigentlich oder theoretisch ist es auch so einfach, denn:

Natürlich kann man mit jedem Menschen auskommen. Das sieht man an sich selbst … (Rainer Malkowski)

Weihnachten 2009

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Um wieviel ärmer

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Um wieviel ärmer wäre die Welt ohne die Weihnacht, ohne die Botschaft, die frohe, und ohne die Hoffnung, die Menschen bewegt seit Jahrtausenden (Richard Münsch).

Wir wünschen allen unseren Lesern, Kunden und Geschäftspartnern, aber auch allen unseren Freunden, Bekannten und Verwandten ein frohes Weihnachtsfest.

Die “Sixtinische Madonna” von Raffael, in der Galerie Alte Meister in Dresden, kann als Original auch über die Feiertage bestaunt werden.

Mittwoch, den 23.12.2009

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Weihnachten, Ostern

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Im Fernsehen sah und hörte ich Lea Linster.

Ich kannte sie noch nicht, diese luxemburgische, perfekt deutsch sprechende Spitzenköchin. Aber sie leuchtete mir sofort ein mit ihrer Leidenschaft für das Kochen, mit ihrem Lächeln, ihrer Souveränität.

Sie motivierte mich heute innerhalb von zwei, drei Minuten, Weihnachten eine knusprig braune Gans mit Thüringer Klößen und Fränkischem Sauerkraut auf den Tisch zu zaubern. Mich fasziniert, wie sie, der Versuch, Weihnachten so gut zu kochen, dass man sich Ostern noch daran erinnert.

Mit diesem Ziel werde ich nun auch antreten …

Denn was Rainer Maria Rilke unnachahmlich in seinem Herbstgedicht sagt:

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, …

gilt auch für den Verkauf von Sofas aus unserem Shop – zumindest bis nach Weihnachten.

Feiern Sie, kochen Sie …

Dienstag, den 22.12.09

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Dünnes Eis

Blog 21.12.09

Wenn wir über dünnes Eis laufen, liegt die Sicherheit in unserer Geschwindigkeit (Ralph Waldo Emerson).

Dünnes Eis wird gern ignoriert oder möglichst fluchtartig verlassen und schnell vergessen – auch im persönlichen Leben.

Dass das genauso in allergrößtem Maßstab passiert, hat Kopenhagen gerade enttäuschend gezeigt. Auch der fehlende Zugang zu den wichtigsten Gesundheitsleistungen für alle oder fast alle in den USA wird für viele Menschen dort zum zu dünnen, ja tödlichem Eis. So schlecht wie in den USA ist die diesbezügliche Situation unter den Industrieländern nur noch in Mexiko und in der Türkei, schreibt heute eine medizinische Zeitschrift in ihrem Leitartikel.

Die kommenden Festtage lassen neben allem Feiern vielleicht auch etwas Freiraum, entgegen dem Trend einmal dort, wo wir leben, nach dünnem Eis Ausschau zu halten. Beugen Sie anstehenden Noteinsätzen vor! Das Sitzen auf dem Sofa ist gemütlicher als im Eiswasser baden zu gehen oder gar zu ertrinken.

Bei dem Foto handelt es sich um eines der Deutschen Lebens Rettung Gesellschaft.

Montag, den 21.12.2009

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Kostbare Zeit

4. Advent

Ich möchte keine Zeit haben, in der ich keine Zeit habe.

Dieser Aphorismus von André Brie stimmt immer – in diesen Tagen vor Weihnachten und zum Fest selbst besonders.

Sicherlich spreche ich Ihnen damit aus dem Herzen und wünsche, dass es Ihnen gelingt, besonders in dieser kommenden Woche mit der Kostbarkeit Zeit geschickt umzugehen und sie wie einen Diamant erstrahlen zu lassen.

Das schöne Foto verdanke ich dem Blog Trendwelt, auf den ich im 1richtungsblog stieß. Das Zitat ist zu finden in “Die
Wahrheit lügt in der Mitte” von André Brie, erschienen im Eulenspiegel Verlag Berlin, S. 58.

4. Advent 2009

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Was Kunst vermag

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Meine Begeisterung für Kunst bekam heute einen erneuten Schub:

Denn beim Anblick von Kunst, die man als schön empfindet, lassen sogar Schmerzen nach, so dass man auf Gelonida oder andere Schmerzmittel verzichten oder sie zumindest reduzieren kann. Und es reicht, Schönheit im Kunstkatalog anzusehen, im Bildband oder im Internet.

Die Schmerzen wurden im Test mittels eines kurzen Laserimpulses ausgelöst. Bei hässlicher Kunst passierte nichts, bei schöner verringerte sich das Schmerzempfinden um ein komplettes Drittel. Und bei jedem berücksichtigte der Schmerz oder der nicht mehr vorhandene Schmerz den persönlichen Geschmack. Wer etwa Der Schrei von Edvard Munch noch schön fand, verlor seine Schmerzen deutlich, wer nicht, musste sie aushalten und sich möglichst an etwas anderem ergötzen.

Als beste Schmerzmittel bei den meisten Testpersonen taten sich Sternennacht von van Gogh und Geburt der Venus von Botticelli hervor.

In der Vorweihnachtszeit, in der Geschenke eine so große Rolle spielen, stelle ich mir deshalb gern vor, was Kunst, wenn sie das Wunder der Schmerzbekämpfung vollbringen kann, darüber hinaus noch alles bisher Unentdeckte vermag.

Das schöne Foto oben zeigt eine Straßeninstallation von Mark Jenkins in Malmö – Kunst, die mich persönlich neben vieler anderer besonders in ihren Bann zieht, wohl weil sie Schönheit und Sinnbildlichkeit vereint, mich ins Nachdenken bringt und mir zu ganz neuen Blickwinkeln verhilft. Den Forschungsbericht las ich am Nachmittag (und probiere das Wissen daraus im Moment gleich gegen Viren), in Psychologie heute, Februar 2009, S. 59.

Samstag, den 19.12.2009

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Das Unwort des Jahres

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Im Sinne von:

Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben ein Theater ist, dann suche dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht,

wünsche ich Ihnen trotz Kälte einen warmen 4. Advent auf einem intakten Sofa.

Das Foto von Cari Ann Wayman fand ich bei iGNANT. Das Zitat stammt von Shakespeare. Das Unwort 2009 wird vielleicht die Abwrackprämie.

Freitag, den 18.12.2009

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