Monatsarchiv für Oktober 2009

Spartanisch – heimelig – bequem?

Tetris bunt

Auf diesem Tetris – Sessel aus leichtem, strapazierfähigem Fiberglas bleibt man wohl wegen der Härte zumindest munter. Gabriel Canas aus Mexiko entwarf ihn – auch in anderen Farben und in der Kombination Schwarz- Weiß (gefunden bei Engadget German).

heimeliger

Heimeliger ist es hier, bei Pernilla aus Schweden, einer Mutter von vier Kindern, die große Freude daran hat, ihr buntes Zuhause ständig umzugestalten und zusätzlich die Zeit findet, ein Blog für das schwedische Interieur-Magazin “Persiljas Hus” zu schreiben (gefunden im 1richtungsblog am 29.10.)

So richtig bequem wird es dann allerdings erst auf einem großen weichen Sessel bei Ihnen und mir zu Hause, beispielsweise auf einem der Sofagarnitur Algarve

Freitag, den 30.10.2009

Algarve_04

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Sehnsucht nach Leichtigkeit

Schirme

Ahnen Sie, dass das eine Leuchte ist?

Ali Siahvoshi, geboren im Iran, seit 1988 in Großbritannien lebend, entwarf 2005 diese Überraschung und nannte sie “Der fliegende Robert”.

Und: Je nach Bedarf oder Belieben können zusätzliche Schirme hinzugefügt oder weggenommen werden.

Ich fand diesen “Robert”, der zugleich humorvoll ist, weil er an eine Geschichte aus dem Struwelpeter erinnert, am 27.10. bei ignant.

Donnerstag, den 29.10.2009

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Wirkungen im Raum

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“Ein Raum wirkt intensiver, wenn er mit nur wenigen Objekten ausgestattet ist.”

Mit diesem Wissen lebt und arbeitet das holländische Designerpaar Annet van Egmond und William Brand. Es hat sich dem Erschaffen von “poetischen Leuchten” in Räumen verschrieben und liebt das Spiel von Licht und Schatten, den “dramatischen Wechsel von hell und dunkel” über die Maßen. Die Einfälle der beiden machen sogar Hollywoodstars wie John Travolta und Sean Connery zu ihren Kunden.

Ihr Licht in besonderen, schönen Formen soll drinnen “Emotionen transportieren und Geborgenheit vermitteln”, – ebenso exklusiv und überzeugend wie beispielsweise an einem Septembersonntag draußen -, im Hof der Saaleburg Schönburg.

Die Zitate entstammen dem Artikel “Die Licht-Bildner” von Inken Herzig in Architektur und Wohnen 1/2008.

Mittwoch, den 28.10.2009

Ein Kommentar

Nicht alles hinausposaunen

Loudspeaker-3

Am Anfang des Kennenlernens, zu Beginn einer Beziehung, werden Schwächen und besondere Eigenheiten besser versteckt als hinausposaunt.

Um zu imponieren und zu erobern, ist eine anfängliche Maskerade kein Betrug – eher ein gut passendes  Kostüm – zugeschnitten auf die Erwartungen des anderen und auch ein bisschen zum Hineinwachsen, (wenn etwas Ernsteres und Längeres daraus werden könnte). Ebenso ein Schutz vor Verletzungen.

Wenn beispielsweise eine nicht gerade sportliche Sie an einen Fußballfan gerät, der sie brennend interessiert, wird sie ihn für sich einnehmen, wenn sie sich auch mit dem befasst, wofür sein Herz schlägt, wenngleich diese Männerleidenschaft sie bisher langweilte. Im besten Fall betritt sie damit zugleich eine Welt, die in ihrer Fremdheit anregend wie der besondere Mann ist.

Und sie wiederum wird ihren Diabetes erst offenbaren, wenn Vertrauen gewachsen ist, wenn sie spürt, dass er mit diesem Wissen behutsam umgehen und sie nicht kränken wird.

Denn auch in einer beginnenden Partnerschaft gilt: Man kommt sich nur näher, wenn man sich nicht zu nahe kommt.

Das Foto verdanke ich Neil Pardington. Die Anregung zu diesem Beitrag gab mir der Artikel “Liebe ist ein Kostümfest” von Silvia Feist, veröffentlicht in “emotion” 11/08.

Dienstag, den 27.10. 2009

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Provokation kontra Schönheit

Hähnchen

Die Schönheit liege in der modernen Kunst an einem verborgenen Ort, hörte ich vor längerer Zeit den Fernsehmoderator Gert Scobel in einer Kultursendung bei 3sat sagen.

Das hat wohl damit zu tun, dass Künstler in einer Welt, der das Wasser bis zum Hals steht, oft keinen anderen Ausweg mehr wissen, als zu provozieren.

halber Mensch

Im Gebrauchsdesign wird dagegen auf Schönheit und Harmonie gesetzt, alles Problematische ausgeblendet und mit diffizilen Mitteln verdrängt, dass es Arme gibt: in Deutschland, in Westeuropa und überall,  – solche, die statt Design nur Brot und all das Wenige brauchen, das lebensnotwendig ist.

Unabhängig davon soll aber die Schönheit des Designs alle diejenigen erfreuen und zum Kaufen provozieren – beziehungsweise verführen, für die das Leben am oder unter dem Existenzminimum kein Thema ist.

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Das obere Foto mit Kunst von Nicolas Lampert und Micaela O´Herlihy fand ich am 23. Oktober im iGnant Blog, das mittlere Foto mit Kunst eines offenbar Unbekannten am 1. Oktober im Nerdcore Blog. Auf dem unteren Foto finden Sie die exklusive Sofagarnitur “Saragossa” aus Leder.

Montag, den 26.10.2009

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Der Beginn einer neuen Woche

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Dass Sie zuversichtlicher als diese Person in die neue Woche starten können, vor nichts die Augen verschließen müssen, sich nicht gerade am Boden befinden, wünsche ich Ihnen!

Denn: ” Es gibt keinen Grund zum Pessimismus – außer, man hört manche Optimisten argumentieren.”

Das Foto fand ich bei Maria Elisa Duque, den Aphorismus bei André Brie in “Die Wahrheit liegt in der Mitte” aus dem Eulenspiegel Verlag Berlin.

Sonntag, den 25.10.2009

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Blitzlichter

Unsere Erinnerung an besonders einschneidende Erlebnisse, in denen es um sehr viel oder alles ging, ist besonders gut. Diese als “Blitzlicht-Erinnerung” bekannte, emotional eingefärbte Gedächtnisleistung wird anders als das, was wir im Normalfall speichern und behalten, in einer ganz speziellen Hirnregion, in der Amygdala aufbewahrt. Diese stellt uns dann später bei Bedarf besonders lebendige, prägnante Erinnerungsbilder mit vielen Einzelheiten zur Verfügung, damit wir  ähnliche Situationen, in denen leicht etwas kippen und gefährlich werden kann, meiden – meinen die Forscher.

Ein Ereignis, das für sehr viele zum gleichzeitigen Abspeichern einer solchen “Blitzlicht-Erinnerung” führte, war der 11. September 2001. Im persönlichen Leben sind es meist Vorkommnisse wie gefährliche Situationen im Straßenverkehr, die plötzliche Notwendigkeit zum Treffen von schwerwiegenden Entscheidungen, Prüfungssituationen, Unfälle, unerwartete Begegnungen mit Menschen oder mit etwas, das Angst macht, einen erschrecken lässt usw.

Begegnungen der anderen Art

Der Blick auf die eigenen “Blitzlicht-Erinnerungen” kann jedem persönlich manche Eigenheit, manche Prägung erklären. Das Foto fand ich am 21. Oktober im Nerdcore Blog. Es stellt eine Handmaschine von Nik Ramage dar, die auf dem Design Festival 2009 in London vorgestellt wurde und die Finger bewegt.

Den wissenschaftlichen Kurzbericht fand ich in “emotion” 09/08.

Samstag, den 24.10.2009

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Sonne statt Nieselregen

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Zwar sagt ein arabisches Sprichwort: “Immer nur Sonne macht eine Wüste.”

Aber in Deutschland, im Herbst, wenn es morgens spät hell, abends früh dunkel wird und das Wetter oft schlecht ist, kann es gar nicht genug davon geben: In Form eines Sonnensofas, in Form von intensiven Erinnerungen an das Spiel von Licht und Schatten bei einem herrlichen Ausflug und und und.

“Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben weiß, hat ein Vermögen”, schrieb Jean Anouilh.

Diese auch als das Licht und die Farben des Herbstes zu bemerken und zu sammeln ist Lebenskunst.

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Bei dem Sofa handelt es sich um das Modell “Alexandria”.

Freitag, den 23.10.2009

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Der Blick vom Sofa aus

20.10.09

Geld müsste man haben!

Für eine große Wohnung mit weiten Räumen, mit vielen Bildern – ja Kunstwerken, wie in einer Galerie. Und daneben ein wandhoher, uneingeschränkter Durchblick in eine friedliche, verschneite Natur, fern jeder Hektik.

Träumen darf jeder!

Übrigens: Die Kunst neben der Fensterfront ist ein LCD-Fernseher der Dänen Bang & Olufsen mit einem exklusiven Rahmen aus gebürstetem Stahl für das nie leer werdende Portemonnaie, dem man im Wissen, das Geld allein nicht glücklich macht, problemlos 5650 Euro entnehmen kann …

Das Foto stammt von Engadget German, – mit Verweis auf folgende dänische Zeitung.

Donnerstag, den 22.10.2009

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Gehirnjogging statt Verwirrung

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Oft habe ich ein ungutes Gefühl, wenn ich viel am Computer sitze.

Ich weiß, es ist schon allein wegen des vielen Sitzens ungesund und dem Kopf schadet es sicherlich auch, nahm ich bisher an.

Aber es ist anders, las ich heute – zumindest wohl, wenn man es in Maßen betreibt:

In Los Angeles, an der University of California, entdeckte man bei älteren Leuten, die bisher kaum am Computer saßen, dass bereits eine Stunde Internetsurfen pro Tag deren Gedächtnisleistung und Entscheidungsfähigkeit deutlich messbar verbesserte.

So hoffe ich, dass auch alle Jüngeren und diejenigen, die viel online unterwegs sind, vom regelmäßigen Training profitieren und nur positive Effekte verzeichnen.

Auf die Information von Jennifer Van Grove stieß ich bei Engadget German, auf das Foto von Anthony Zinonos bei iGnant.

Mittwoch, den 21.10.2009

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