“Es ist viel besser, zu vergessen und zu lächeln, als sich zu erinnern und traurig zu sein” (Christina Rossetti).
Ich zitierte diese Lebensweisheit aus Marion von Schröder, “Das Wörterbuch der bösen Mädchen – Schlaue Sprüche von frechen Frauen”, im Marion von Schröder Verlag des Unternehmens Econ & List, Verlagsgesellschaft, Düsseldorf und München.
Dienstag, den 30.6.2009
Tags: Lebenskunst, Lebensweisheit, Vergessen
“Die Mode ist eine Vergnügungssteuer, die mindestens zweimal jährlich fällig wird” (Francoise Sagan).
Tags: Mode, Vergnügungssteuer
“Design kennt nur eine Richtung – die ungewohnte” (Donna Karan).
Sonntag, den 28.6.2009
Tags: Design, Richtung
“Alles, was zu besitzen sich lohnt, lohnt auch, dass man darauf wartet” (Marilyn Monroe).
Sonnabend, den 26.6.2009
Tags: Bestellzeiten, Marilyn Monroe, Warten
“Wer sich wirklich modisch und zugleich geschmackvoll tragen will, muß immer beflissen sein, ein harmonisches Ganzes herzustellen. Es muß alles zueinander passen und stimmen. Diese Harmonie ist die eigentliche Schönheit” (Theodor Fontane).
“Im Grunde genommen ist die Mode doch eine großartige Wohltäterin. Denken Sie doch nur, wie viele von ihr leben. Und gestorben ist noch keiner dran” (Ein unbekannter Zeitgenosse).
“Nicht was schön ist, ist Mode, sondern was Mode ist, ist schön” (Sprichwörtlich).
Die Zitate zu Leiden und Freuden der Mode und zum Nachdenken fand ich in “Tausendmal in Gänsefüßchen” – Aphorismen, Zitate, Gedanken + Einfälle” gesammelt und herausgegeben von Herbert Theuerkauf, erschienen bei Koehler & Amelang . Leipzig, 1976.
Freitag, den 26.6.2009
Tags: Harmonie, Inneneinrichtung, Mode, Schönheit, Theodor Fontane, Wohltäterin
Design ist keine Kunst. Oder doch? Viel später zumindest?
Zur besseren Vermarktung trimmen manche Firmen ihre Designobjekte seit Jahrzehnten auf Kunst. Das stößt bei vielen seriösen Designern auf Widerstand. Sie halten diese sogenannte “Verkunstung für ein nicht akzeptables Styling” und das Unwort “Verkunstung” ist bei ihnen “ein Schimpfwort” geworden und geblieben.
Andererseits gibt es Form nicht ohne Ästhetik, nicht ohne das, was das Auge wahrnimmt und was wir als schön oder unschön empfinden. Oft gilt heute sogar, was als reiner Gebrauchsgegenstand geschaffen wurde, wie beispielsweise eine Liege von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand (1929) und manches andere, als Kunstwerk.
Das endgültige Urteil über das, was als Kunst gelten wird und was nicht, spricht die Zeit. Den Begriff “Verkunstung” prägte übrigens ein Philosoph, Theodor W. Adorno.
Ich zitierte aus Gerda Breuer “Die Erfindung des Modernen Klassikers – Avantgarde und ewige Aktualität”, erschienen im Hatje Cantz Verlag.

Donnerstag, den 25.6.2009
Tags: "Le Corbusier", "Theodor W. Adorno", Ästhetik, Design, Form, Gebrauchsgegegenstand, Kunst, Styling

Trendfarben, Einrichtungstrends, Trendforschung, Trendberatung, Megatrends, Trendsetter.
Nachdem “homogene Sinnangebote zerfallen”, werden Trends in der Mode oder bei der Inneneinrichtung für manche zur Religion, zu übermächtigen Göttern oder zum Ersatz für Kultur und historische Erfahrung (G. Breuer). Für andere sind sie nur eine “kurzlebige Chimäre der Modeströmung ohne dauerhafte Substanz” (H.-U. Wehler), die nicht ernst genommen werden muss.
Die ersteren, für die der Konsum ein “Heilsversprechen” werden kann, sind leider im Handumdrehen die Opfer von “Marketingstrategen” (N. Bolz), die ganze “Trendwelten”, wunderbare “zusammenhängende stilistische Ensembles” schaffen und mit ihnen den “Lifestyle”, ein Lebensgefühl erzeugen, das so verführerisch ist, dass Menschen glauben, sie verpassen Wesentliches, wenn sie es nicht auch erleben.
Die Zitate zu diesem Thema entnahm ich dem Buch “Die Erfindung des Modernen Klassikers – Avantgarde und ewige Aktualität” von Gerda Breuer, erschienen im Hatje Cantz Verlag, das Foto verdanke ich Rainer Sturm.
Mittwoch, den 24.6.2009
Tags: Lifestyle, Megatrends, Mode, Religion, Trendfarben, Trendforschung, Trendwelten, Wohntrends

Der große Karl Friedrich Schinkel war der Überzeugung: ” Es ist die Pflicht der Architektur, Nützliches, Praktisches und Zweckmäßiges in etwas Schönes zu verwandeln.”
Für die Innenarchitektur, für das Interieur, gilt das ebenso. Beides, schöne Gebäude und schöne Möbel, können “Glücksgefühle in uns auslösen” und ein “Haus in Balance ist ein Versprechen auf ein ausgewogenes Leben”, schreibt Alain de Botton in seinem Buch “Glück und Architektur – Von der Kunst, daheim zu Hause zu sein”, erschienen 2008 im S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main.
Wir spüren es beim Betreten eines Raumes sofort, wenn alles stimmt, wenn das Sofa am allein richtigen Platz steht, der Teppich und das Sofabild dazu passen, die Wände die ideale Farbe haben. Solche Räume finden wir schlagartig schön und fühlen uns wohl in ihnen.
Die abgebildete Sofagarnitur finden Sie in unserem Shop, wenn Sie oben auf das Foto klicken.
Dienstag, den 23.6.2009
Tags: Balance, Glücksgefühle, modern wohnen, Räume, schön wohnen, Sofa, Sofabild, Sofagarnitur, Teppich, Wände

Die früh verstorbene Schriftstellerin Brigitte Reimann fasste in einem Satz zusammen, was für sie im Leben wichtig war:
“Der Mensch soll ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und ein Kind zeugen.”
Ich zitiere aus ihrem Roman “Franziska Linkerhand”, Berlin 1974, S. 118.

Das untere Foto stammt von Kerstin Nimmerrichter.
Montag, den 22.6.2009.
Tags: "Brigitte Reimann, Baum, Haus, Kind, Mensch
An Erich Kästner muss ich heute Abend denken und seinen Satz: ” Die Zeit fährt Auto. Doch kein Mensch kann lenken./ Das Leben fliegt wie ein Gehöft vorbei.”
Ich entnahm diese Sätze dem “Zitatenlexikon”, herausgegeben von Ursula Eichelberger, erschienen im VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1983 und erschrecke angesichts der in Höchstgeschwindigkeit davon eilenden Zeit, die nicht einmal Raum für Kostproben von all dem lässt, was mich in diesen Tagen brennend interessiert.
Sonntag, den 21.6.2009
Tags: Auto, Erich Kästner, Leben, Mensch, Wochenende, Zeit