Psychologische Attraktivität
Als ich heute im Netz unterwegs war, um nach den Schatten zu suchen, die das große Ereignis der Mailänder Möbelmesse (im April) für mein Unternehmen, den Ledersofa Onlineshop, vorauswirft, stieß ich auf den Begriff der psychologischen Attraktivität.
Da ich den Begriff nicht kannte, interessierte ich mich für ihn und erfuhr: Psychologische Attraktivität ist keine Eigenschaft von etwas, sondern ein Werturteil oder eine Wirkungsaussage, also ein Beziehungsprodukt, worauf man eigentlich beim Nachdenken darüber selbst kommen könnte.
Ich stieß auf den Begriff im Zusammenhang mit der Auszeichnung “best brands 2009″. Die Auszeichnung ging in diesem Jahr an die deutschen Unternehmen Miele für die beste Produktmarke, Mey für die beste Wachstumsmarke, Google Germany für die beste Unternehmensmarke und Artemide für die beste Designmarke.
Der wirtschaftliche Markterfolg und die Beliebtheit bei den Verbrauchern entschieden über diese Preisträger im Markenranking. Bei den größten Unternehmen betrage der reine Markenwert inzwischen schon sage und schreibe mehr als 67% des Gesamtunternehmenswertes, las ich.
Ich bin traurig über das, was ich zur Kenntnis nahm und frage mich: Ist unsere Psyche nicht sehr ungerecht gegenüber den kleinen Unternehmen, die das Leben erst bunt machen?
(madeinitaly.de: best brands 2009)
Dienstag, den 31.3.2009








