Ein Stuhl

Ein großer Stuhl macht noch keinen König (aus dem Sudan).

Aber etwas ganz Besonderes für Typographie-Liebhaber ist Dharma Lounge von Ian Campana, Samuel Ho und Alberta Canada schon (via Stilsucht).

Mittwoch, den 17.3.2010

Keine Kommentare

Trennung von Arbeit und Freizeit

Bei vielen gibt es das nicht mehr.

Für manche ist das wunderbar. Sie kommen darüber gar ins Schwärmen, weil sie zu den Glücklichen gehören, denen ihre Arbeit das Leben ist.

Andere sind damit überfordert. Für sie wird dieser unentwirrbare Mix zumindest manchmal lästig bis sehr unangenehm, weil er selbst den raren schönsten Momenten im Leben noch den Zauber nimmt.

So bin ich regelrecht begeistert von dem, was Clemens heute in seinem Blog vorstellt.

Denn es gibt den komplett verschließbaren, wegrollbaren, formschönen, höchst interessanten Arbeitsplatz, der die Welten trennt, Freiraum ohne den Gedanken an Arbeit zulässt und für die ganz Kreativen, denen dann doch noch in der Freizeit etwas äußerst Wichtiges einfällt, das sie niederschreiben oder ausprobieren müssen, nicht unerreichbar ist.

Timothy Oulton aus London, ein Möbeldesigner und Antiquitätenhändler stellte ihn her. Glückwunsch!

Ich bin beeindruckt!

Montag, den 15.3.2010

Keine Kommentare

Die Mimik von Menschen und Dingen

Mit 43 Muskeln kann der Mensch im Gesicht über 10 000 kleine Bewegungen ausführen und seinen jeweiligen Gefühlszustand bestens ausdrücken. Der Forscher Paul Ekman entwickelte für alle diese Möglichkeiten ein faszinierendes Codesystem, so dass genauen und geschulten Beobachtern des Gegenübers kaum noch etwas verborgen bleiben muss.

Wird beispielsweise Ärger unterdrückt, bewegen sich die Augenbrauen. Sie ziehen sich in Richtung Nase zusammen. Die Augen werden dabei größer und starrer.

In nicht einmal einer Fünftelsekunde kommt es anschließend zu einem Zusammenpressen der Lippen, bei dem die Wangenknochen gleichzeitig ein wenig nach oben gehen.

Und andererseits löst natürlich ein Lachen und selbst ein künstliches Lachen, ein Aktivieren der Gesichtsmuskeln, im Nervensystem Veränderungen aus, die einen selbst glücklicher und anschließend andere froher machen, weil ein lachender Mensch sympathischer wirkt und Ausstrahlung besitzt, die unweigerlich positiv abfärbt.

All das beweist: Es gibt die Falten und Fältchen, deren Nichtexistenz uns ärmer machen würde – sowohl bei den Menschen als beispielsweise auch bei schönen weichen Dingen, mit denen wir uns umgeben.

Auf das von Manuela Imre mit dem amerikanischen Psychologen Paul Ekmann geführte Interview zum Thema Glück ist eine Frage der Mimik stieß ich in emotion 0308 S. 78 bis 81.

Bei der bequemen Eckcouch mit einladenden, weichen Falten handelt es sich um das Ledersofa Cannes.

Samstag, den 13.3.2010

Ein Kommentar

Faszination Licht

Rot, Grün und Blau, die Grundfarben, mischten Martin Meier und Fabian Nehne (via Stylespion), ein Schweizer und ein Deutscher, mit Weiß und designten einen Traum in Form einer Lampe, wie es ihn so noch nie gab.

Noch fand sich keine Firma, die sie für alle diejenigen herstellt, deren Lebensgefühl “mischlicht RGB” ebenso entspricht, wie anderen genau das Gegenteil von minimalistischen Formen.

Beim Sitzen unter diesen Lampen, ob nun mit oder ohne Schnörkel, gilt dann jedoch:

Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen, bestimmt den Wert des Gesehenen (Blaise Pascal).

Das untere Foto entstammt dem Blog der Londoner Stylistin Abigail Ahern via Styleagent.

Donnerstag, den 11.3.2010

Keine Kommentare

Idylle

Diese Sitzgelegenheiten in freier Natur versprechen Idylle.

Sie wecken besonders im nochmals hereingebrochenen Winter Sehnsüchte nach Wärme und Grün.

Aber es handelt sich bei dieser, dem Auge wohltuenden Sitzgarnitur aus Tisch und Stühlen, ohne moderne, nüchterne und geradlinige Korrektheit um eine wenig haltbare Installation, die der spanische Designer und Künstler Enoc Armengol aus Brot schuf via iGNANT (2. März 2010).

Grund genug, bei dieser Kälte dankbar zu sein für unser langlebiges bequemes Ledersofa zu Hause im warmen Zimmer, das nicht schon bald anfängt zu bröckeln, sondern mit den Jahren schöner wird, Patina ansetzt.

Die Schweden sagen:

Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.

Bei der eleganten Leder Eckcouch handelt es sich das Ledersofa San Francisco.

Dienstag, den 9.3.2010

Keine Kommentare

Kaufen – nicht kaufen

Jeder wünscht sich etwas anderes, jeder liebt etwas anderes.

Mich faszininiert dieses Bücherregal aus Birke von 16 Meter Breite, das leider nicht meine Wohnung, sondern eine in Washington schmücken wird, um dort genügend Platz für alle Bücher zu bieten. Irgendwie erinnert es mich mit seinen Rundungen und seiner Lebendigkeit an die Hundertwasserarchitektur, die ich mag und mir immer wieder gern in natura oder abgebildet anschaue.

Es stimmt schon:

Die Dinge, auf die es im Leben wirklich ankommt, kann man nicht kaufen (William Faulkner).

Aber für jeden gibt es eben auch Dinge, von denen er träumt, Dinge, die schon beim bloßen Gedanken daran, das Herz höher schlagen lassen.

Sonntag, den 7.3.2010

Ein Kommentar

Ein konkurrenzloses Sofa

Für eine solch atemberaubende Sicht kann man auch auf einem Steinsofa liegen.

Die Künstler Amy Mihyang sowie Michael und Lynn Chealander (via iGNANT) haben zwar ihre Freude daran, auf ihren Urlaubsfotos die neugierigen Betrachter damit zu verblüffen, dass immer eine Person verkehrt herum auf dem Boden liegt.

Mir ist es jedoch darüber hinaus noch wichtig, davon zu erzählen, dass der Mensch unbedingt sein Sofa zu Hause, aber eben auch den Tapetenwechsel braucht, um in seiner Freizeit ab und an woanders zu sitzen und zu liegen als sonst immer.

In diesem Sinn:

Geh deinen Weg und lass die Leute reden (Dante Alighieri).

Freitag, den 5. 3. 2010

Keine Kommentare

Packen für einen Kurztrip

Schön, wenn man mal wieder herauskommt und schön auch, wenn man wegen der Kürze der Zeit, die man unterwegs ist, nicht viel einpacken muss.

Anregungen dazu und Aufklärung darüber, wieviel andere für ein paar Tage auswärts brauchen, fand ich sowohl bei Freytage (Foto) als bei StyleSpion.

So mache ich mich, bereit für neue Eindrücke und um jemand zu helfen, auf und nehme den alten Goethe beim Wort:

Weißt du, worin der Spaß des Lebens liegt? Sei lustig! Geht es nicht, so sei vergnügt.

Mittwoch, den 3.3.2010

Keine Kommentare

Ein Herz für das Wohnzimmer oder das Positive am Zahnarztbesuch

Beim Zahnarzt hat man Zeit oder muss sie sich nehmen. Und darf und muss positiv denken. Denn was hat es schon für einen Sinn, bereits im Wartezimmer an den Bohrer zu denken.

Ich schaue mir beim Bemühen um positives Denken die Mitwartenden und die ausliegende Zeitung an und lese auch darin einen Aufruf zum Glücklichsein, einen Aufruf, dem ich gern bereit bin zu folgen.

Denn an der Columbia University von New York fanden Wissenschaftler um Karina Davidson heraus, dass Glücklichsein, wenn schon keinen Zahnschmerz, so doch wenigstens Herzkrankheiten verhindert.

Bereits kleine Freuden wirken sich positiv aus, schlechte Durchblutung der Herzkranzgefäße hat bei Glücklichen nichts zu suchen und die Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden, sinkt in dem Maß, wie meine Freude am Leben, mein positives Lebensgefühl steigt, lese ich.

Wunderbare Aussichten!

Nach dieser Lektüre im Patientenmagazin des Universitätsklinikums Leipzig 04/10, S. 2  ignoriere ich problemlos den Bohrer, komme gut gelaunt nach Hause und setze mich zur Freude meiner Familie entspannt und lächelnd auf mein grünes Ledersofa.

Um mein Herz gleich noch gegenüber allem künftigen Ärger immun zu machen, wünsche ich mir lediglich noch das kräftig durchblutete, glückliche Herz in Form einer besonders schönen Vase von Eva Milinkovic (via Stilsucht) auf den Couchtisch, um mich stets daran zu erinnern, wie gut es meinem Herzen, mir und den Menschen um mich herum tut, positiv zu denken und sich am Leben zu freuen.

Und nicht zuletzt rufe ich auch Sie auf, glücklich zu sein.

Gründe dafür finden Sie ganz bestimmt!

Dienstag, den 2.3.2010

Keine Kommentare

Richtig leben

Weise  Lebensführung gelingt keinem durch Zufall. Man muss, solange man lebt, lernen, wie man leben soll (Seneca).

Das Foto der Installation zum modernen Leben von Johanna Hullár fand ich bei Slanted.

Sonntag, den 28.2.2010

Keine Kommentare

Ältere Einträge »